Lignum Holzwirtschaft Schweiz

Archiv Lignum Journal

 

 

Der Berner Wald wird auf knapp 40% der Fläche vom Schalenwild so stark verbissen, dass er sich nur ungenügend oder gar nicht verjüngen kann. Ausgerechnet die Jungbäume klimafitter Arten haben kaum eine Chance, gross zu werden. Nun werden die Behörden politisch in die Pflicht genommen.

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Nicht nur im Kanton Bern, sondern in vielen Schweizer Wäldern und vor allem in Schutzwäldern fehlt es an nachwachsenden Bäumen. Ein Grund sind Rothirsche, Gemsen und Rehe, die junge Bäume verbeissen oder fegen. Warum das so ist und was es mit Blick auf den Klimawandel bedeutet, erklärt die Wissenschaftlerin Andrea Doris Kupferschmid.

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Der Sturm vom 24. Juli hat im Kanton Neuenburg in hochgelegenen Wäldern und auf Wytweiden erhebliche Schäden verursacht. Schätzungsweise 50000 Kubikmeter Holz wurden in Mitleidenschaft gezogen. Der Kanton greift den Eigentümern mit einer halben Million Franken unter die Arme. Zugleich ersucht er den Bund um Unterstützung.

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Die Umweltkommission des Aargauer Grossen Rats genehmigt in zweiter Beratung die Teilrevision des Aargauer Waldgesetzes einstimmig. Um die Aufnahme eines Holzförderartikels und dessen Wortlaut wird aber weiter gerungen. Und auch bei weiteren Themen rumort es hinter den Kulissen.

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Ständerat Daniel Fässler (Die Mitte/AI), Präsident von WaldSchweiz, hat eine Motion eingereicht, welche die Verstetigung der 2020–2024 gewährten Unterstützung für Stabilitätswaldpflege, Sicherheitsholzerei in Erholungswäldern und klimaangepasste Waldverjüngung ab 2025 fordert. Die Bundesbeiträge 2025–2028 für die Teilprogramme Schutzwald, Waldbiodiversität und Waldbewirtschaftung sollen um jährlich insgesamt 25 Millionen Franken steigen und anschliessend dauerhaft gesichert werden.

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Die Umweltkommission des Ständerates eröffnet die Vernehmlassung zu einer Änderung des Waldgesetzes, die sie im Rahmen einer parlamentarischen Initiative ausgearbeitet hat. Mit der vorgeschlagenen Anpassung werden die gesetzlichen Grundlagen geschaffen, damit die Branche Richtpreise für den Rohholzmarkt veröffentlichen kann. Die Vernehmlassung dauert bis am 11. Januar 2024.

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Die Ende Juni in Kraft getretene ‹European Deforestation Regulation› EUDR will ausschliessen, dass die Produktion von Gütern, die in der EU in Verkehr gebracht werden, Wälder geschädigt hat – darunter auch Holz. Neu geht es nicht mehr nur um einen Nachweis der Legalität, sondern auch der Nachhaltigkeit. Ständerat und Lignum-Präsident Jakob Stark (SVP/TG) fordert in einer Interpellation den sauberen Abgleich der Schweizer Umsetzung dieser neuen Regelung mit der EU. Der Aufwand lohnt sich nur, wenn die EU die Schweizer Lösung anerkennt.

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In Deutschland befürchten Privatwaldbesitzer und forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse eine Überlastung aufgrund der neu in Kraft getretenen EU-Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten, kurz EUDR. In manchen Fällen könnten Waldeigentümer den Nutzungsverzicht dem administrativen Hürdenlauf vorziehen.

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‹Nach der Hitzewelle droht der Frost›: So beschreibt die österreichische Sägeindustrie ihre gegenwärtige Situation. Die Bauaktivitäten sind massiv rückläufig. Die Säger in unserem östlichen Nachbarland rechnen 2023 mit einer bis zu 20% geringeren Produktion als in den Vorjahren. Ein ähnliches Bild zeichnet der Holzhandel. Für wenig Begeisterung sorgt in dieser Grosswetterlage die bürokratische Zusatzlast in Form der EUDR.

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Auf dem Zwhatt-Areal in Regensdorf wächst das Holz-Hochhaus ‹H1› empor. Entworfen und geplant wurde der 75 Meter hohe Bau von Boltshauser Architekten und der Ingenieurgemeinschaft B3 Kolb AG/Schnetzer Puskas Ingenieure AG. Die Ausführung übernimmt Erne AG Holzbau. Tele Z hat sich diesen Monat auf der Baustelle umgesehen, wo der Holzbau begonnen hat.

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