Lignum Holzwirtschaft Schweiz

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Die aktuelle Sonderausstellung ‹Wald und Holznutzung› in der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach zeigt die Bedeutung des Waldes in den Bereichen Klima und Biodiversität für Mensch und Umwelt. Weitere Schwerpunkte sind der Wald als Holzlieferant und die Geschichte der Holznutzung von der Steinzeit bis heute.

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Sie steht in vielen Dörfern wie die Kirche im Zentrum: eine mächtige Linde. Im Schatten dieses Baumes hat man sich seit eh und je getroffen, um zu plaudern, Trauungen zu vollziehen oder Recht zu sprechen. Die Lindengewächse gehören zu den in der ganzen Welt am stärksten verbreiteten Baumarten.

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Die Lärche ist der einzige heimische Nadelbaum, der auf den Winter hin seine Nadeln abwirft. Zuvor färben sie sich im prächtigsten Gelbgold. Das dauerhafte Lärchenholz findet für Konstruktionen und Verkleidungen innen und aussen Verwendung, für Fassaden, Möbel, Fensterrahmen, Furniere und Schindeln.

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Die meisten denken, Bäume wüchsen vor allem tagsüber, wenn die Sonne scheint. Dem ist aber nicht so: Das Wachstum findet vor allem im Dunkeln statt, weil über Tag die Luft meist zu trocken ist. Diese Erkenntnis könnte zu einer genaueren Einschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf Wälder führen, insbesondere bei der Vorhersage der Kohlenstoffspeicherung von Bäumen.

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Wegen der Klimaerwärmung kommt die Fichte in tieferen Lagen unter Druck. Mit der Douglasie bietet sich aus Sicht der Schweizer Rohholzverarbeiter eine interessante Alternative für die Waldeigentümer an, um auch in Zukunft die Nachfrage der Holzwirtschaft zu bedienen und gleichzeitig die Klimastabilität des Waldes zu erhöhen.

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Wenn es heiss ist, geht man noch so gern in den Wald. Denn die kühle Frische unter den Bäumen ist nicht nur ein subjektiver Eindruck. Forscher aus Europa und den USA können den Temperaturunterschied innerhalb und ausserhalb von Wäldern mit handfesten Messungen belegen. Ihre Daten zeigen, dass die maximale Temperatur in Wäldern weltweit im Durchschnitt vier Grad tiefer liegt als ausserhalb.

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Die Tanne stösst eine kräftige Pfahlwurzel in den Boden. So trotzt der Baum Stürmen und Trockenheit. 58 Meter hoch ist die grösste Weisstanne der Schweiz; vermutlich ist sie an die 300 Jahre alt. Der stolze Baum steht in Val-de-Travers im Kanton Neuenburg.

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Die Waldgrenze steigt in der Schweiz bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts an. Früher wurde der Bergwald zugunsten der Landwirtschaft zurückgedrängt, allmählich erobert er sich seinen Lebensraum infolge der abnehmenden Nutzung der Alpen zurück. Doch können Bäume unter den heutigen Bedingungen noch wesentlich weiter oben als einst Fuss fassen?

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Die Fichte ist der häufigste Baum im Schweizer Wald – und der bedeutsamste für die holzwirtschaftliche Nutzung. Das gesamte Bauwesen ist auf Nadelholz ausgerichtet. Unter dem Klimawandel hat es die Fichte im Mittelland allerdings zunehmend schwer. Mit Trockenheit kommt sie nicht gut klar – und der Borkenkäfer setzt ihr zu.

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Wo behagt es ökologisch wertvollen oder seltenen Baumarten wie Eichen oder Eiben? Wo findet die wirtschaftlich interessante Douglasie gute Bedingungen? Die Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL hat erstmals hochaufgelöste Online-Karten entwickelt, mit denen solche Fragen für 56 Arten im hiesigen Wald flächendeckend beantwortet werden können.

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