Zweiter Holzbau-Kongress Ende August in Berlin geplant

Das Projekt für dieses Holzhybridhochhaus der UTB Projektmanagement GmbH in Berlin wird am zweiten Deutschen Holzbaukongresses zum Bauen mit Holz im urbanen Raum am 24./25. August in Berlin mit im Fokus stehen.
Visualisierung Mad arkitekter, Oslo | Mehr Infos
Seinen ersten Holzbaukongress vor einem Jahr in Berlin konnte das Forum Holzbau trotz steigender Infektionszahlen mit einem kurzfristig erstellten Hygienekonzept erfolgreich zu Ende führen. Die Zahl von 440 Teilnehmern an zwei Tagen unterstrich das zunehmende Interesse am Holzbau. Es war eine der letzten grösseren Veranstaltungen in der Bundeshauptstadt, ehe das öffentliche Leben zur Kontaktreduktion eingeschränkt wurde.
Eine der positiven Botschaften des ersten Deutschen Holzbaukongresses war, dass Berlin als Land seiner Vorbildfunktion beim Bau mit Holz viel stärker nachkommen will, als dies in der Vergangenheit der Fall war. In etwa fünf Jahren soll in Berlin ein erstes Hochhaus in Holzhybridbauweise stehen. Das ‹WoHo› wird mit 98 m Höhe eine Zeitlang den Rekord für Holzbauten in Deutschland halten; der Baustoff Holz wird dadurch einen zusätzlichen Schub in puncto öffentlicher Aufmerksamkeit erfahren.
Tagungsort ist diesmal das MOA Mercure Hotel im Stadtteil Moabit. Für den Impulsvortrag hat das Forum Holzbau Andreas Otto eingeladen, den baupolitischen Sprecher des Bündnisses 90/Die Grünen. Zur Rolle des Holzbaus in der Klimakrise bezieht der Potsdamer Klimafolgenforscher Hans-Joachim Schellnhuber Stellung. In weiteren – teilweise parallel verlaufenden – Themenblöcken geht es unter anderem um Holz in der Kreislaufwirtschaft (unter Moderation von Lignum-Direktorin Sandra Burlet), um konstruktiven Schallschutz, die Berliner Baupolitik und aktuelle Bauprojekte, aber auch um effizientes und gesundes Bauen, Bemessung, Konstruktion und Gestaltung im Holzbau.