Lokale Schäden im Luzerner Wald nach Föhnsturm

Ein Föhnsturm hat im November im Kanton Luzern hauptsächlich im Schutzwald zahlreiche Schäden angerichtet. Besonders betroffen sind die Gebiete Hilfernthal, Hürnli und Steigle in der Gemeinde Escholzmatt-Marbach.

Schäden in Marbach
Bild Urs Felder, Dienststelle Landwirtschaft und Wald Luzern

 

 

Ausläufer des Föhnsturms führten in der Nacht vom 14. auf den 15. November 2019 zu heftigen Winden, die hauptsächlich in der Gemeinde Escholzmatt-Marbach zahlreiche Waldschäden verursacht haben. Betroffen sind auch Gebiete im Waldemmental (Flühli/Sörenberg). Das aktuelle Schadenbild zeigt, dass mehrheitlich Flächenschäden und stellenweise Streuschäden vorhanden sind.

 

Das genaue Ausmass kann aufgrund der Schneemengen in höheren Lagen erst grob abgeschätzt werden. Insgesamt dürfte die Schadmenge rund 30000 m3 Holz betragen. Das entspricht rund 20000 Bäumen. Etwa 90% der Schäden betreffen den Schutzwald. Lokal ist das Ereignis als gross einzustufen. Im Vergleich zu den Folgen des Sturmtiefs ‹Burglind› sind die Waldschäden insgesamt geringer.

 

In Zusammenarbeit mit den betrieblichen Waldorganisationen plant die Luzerner Dienststelle Landwirtschaft und Wald die nötigen Massnahmen im Schutzwald. Ziel ist, dass das Schadholz bis im Frühsommer geräumt oder so behandelt ist, dass es nicht als Brutmaterial für den Borkenkäfer dienen kann. So können weitere Folgeschäden vermieden werden.

 


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