Kolloquium zum Zürcher ‹Waldlabor› an der ETH 

Zu ihrem 100-Jahr-Jubiläum haben die Zürcher Waldeigentümer etwas Bleibendes eingerichtet: Ein ‹Waldlabor›. Ein Montagskolloquium an der ETH Zürich führt am 20. Januar in die Anlage dieses Langfristprojekts ein und vertieft den Einblick nach zwei Richtungen.

Das Zürcher ‹Waldlabor› zeigt und erklärt verschiedene historische, aktuelle und zukünftige Formen der Waldbewirtschaftung. Das Projekt auf einer Fläche von anderthalb Quadratkilometern hat einen Zeithorizont von 100 Jahren und ist gleichzeitig Lern-, Erlebnis- und Forschungsort für Laien und Profis. Träger des ‹Waldlabors› ist der 2019 gegründete Verein Waldlabor Zürich. Mitglieder sind WaldZürich, Stadt Zürich, Kanton Zürich, ETH Zürich, die Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und der Verband Zürcher Forstpersonal.

 

Das dem ‹Waldlabor› gewidmete Montagskolloquium an der ETH fokussiert auf zwei Punkte: Zum einen untersucht es die Möglichkeiten moderner Waldkommunikation als Hebel für ein breites Verständnis der Öffentlichkeit für den Wald und die nachhaltige Waldnutzung. Zum andern erläutert es die Anlage des umfassenden Langzeit-Monitorings mit grosser Datendichte, hoher Auflösung und thematischer Abdeckung zwecks Schliessung aktueller Lücken im Systemverständnis komplexer Vorgänge in Waldökosystemen. Beide Themen werden im Plenum breit diskutiert.

 

20. Januar 2020, 14.15–18 Uhr
ETH Zürich, Universitätstrasse 16, Hörsaal CHN C14
Waldlabor Zürich – Wald und Waldbewirtschaftung erforschen, erklären und erlebbar machen
Koordination: Felix Keller (WaldZürich) und Andreas Rudow (Professur für Waldökologie, ETH Zürich)

 


Links Detailinformation (PDF, 119 KB) | www.waldlabor.ch