Holz-Verwaltungsneubau für den Kanton Baselland

Der Regierungsrat des Kantons Baselland empfiehlt dem Landrat einen Neubau für die kantonale Verwaltung. Damit sollen rund 560 Arbeitsplätze zusammengeführt werden, die heute auf eine Vielzahl von Standorten verteilt sind. Der Kanton will seine Vorbildrolle wahrnehmen und plant einen Holzbau nach Minergie-P-Eco.

Studienmodell des geplanten Baselländer Neubaus
Bild baselland.ch

 

 

Die kantonale Verwaltung in Liestal belegt heute rund 45 Standorte. Ein Grossteil davon ist hinsichtlich Grösse, Raumstruktur, Sicherheitsstandards und wegen mangelnder räumlicher Flexibilität für die Verwaltung ungeeignet. Ausserdem stehen bei mehreren Bauten nach langjähriger Nutzung Gesamtsanierungen an. Das Projekt ‹Optimierung Standort Liestal› soll die Situation klären. Absicht ist, 21 Standorte aufzulösen und durch einen Neubau mit zeitgemässen Büroarbeitsplätzen zu ersetzen.

 

Der Regierungsrat hat sich zum Ziel gesetzt, den Kanton Basel-Landschaft als Holzbaupionier in bestehenden und neuen Technologien zu etablieren. Im Einklang mit der Langfristplanung der Regierung übernimmt der Kanton eine Vorbildrolle und plant, das neue Verwaltungsgebäude in Holzbauweise zu erstellen.

 

Im Sinne der Nachhaltigkeit wird neben der Verwendung des CO2-neutralen und nachwachsenden Baustoffes Holz mit der geplanten Bauweise der Minergie-P-Eco-Standard angestrebt. Zwei bestehende Verwaltungsbauten in Liestal werden im Zuge der Optimierung einer Gesamtsanierung unterzogen und energetisch ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht.

 


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