Lignum Holzwirtschaft Schweiz

Gebäudeversicherung Luzern führt Einheitsprämie ein

Alle rund 124000 Gebäude im Kanton Luzern sind bei der Gebäudeversicherung Luzern gegen Feuer und Elementarschäden versichert. Seit diesem Jahr wird nicht mehr zwischen massiver und nichtmassiver Bauweise unterschieden. Das gibt dem Baustoff Holz im Kanton Schub.

‹Haus des Holzes› in Sursee LU
Bild Michael Meuter, Zürich

 

Die Luzerner Regierung hat am 2. November 2022 entschieden, per 1. Januar 2023 eine Einheitsprämie für massive und nichtmassive Bauten einzuführen. Die Prämie für nichtmassive Bauten wird damit von bisher 0,68 auf 0,55 Promille des Versicherungswertes reduziert.

‹Durch die Vereinheitlichung der Prämie soll unter anderem Holz als wichtigster einheimischer und klimafreundlicher Baustoff weiter gefördert werden›, erklärt Dölf Käppeli, Direktor der Gebäudeversicherung Luzern. Bezüglich Brandschutz erfüllt die heutige Holzbauweise die gleichen Anforderungen wie Massivbauten.

Durch die Einführung der Einheitsprämie für massive und nichtmassive Bauten stehen der Gebäudeversicherung Luzern pro Jahr knapp CHF 3 Mio. weniger Prämieneinnahmen zur Verfügung. Gleichzeitig wird aufgrund einer ebenfalls per 2023 erfolgten Anpassung der Versicherungswerte an die gestiegenen Baukosten mit Mehreinnahmen von rund CHF 6 Mio. gerechnet.


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