Finanzdelegation stimmt dringlichen Krediten zu

Die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte hat sich gestern und heute intensiv mit dem Antrag des Bundesrates auf dringliche Kredite von fast 31 Milliarden Franken zur Abfederung der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Wirtschaft und Gesellschaft befasst. Sie bewilligt alle beantragten Vorschüsse.

Ausserordentliche Situationen verlangten nach ausserordentlichen Lösungen, schreibt die Finanzdelegation heute abend. Seit dem Zweiten Weltkrieg habe das offizielle Motto der Schweiz ‹Unus pro omnibus, omnes pro uno› (Einer für alle, alle für einen) noch nie so exakt wie auf die heutige Krise gepasst.

 

Die Finanzdelegation stimmt in Kenntnis der hohen Verlustrisiken dem Einsatz der Solidarbürgschaft als Instrument zur Abfederung von Liquiditätsengpässen zu. Das Parlament wird die von der Delegation freigegebenen Kredite voraussichtlich im Rahmen einer ausserordentlichen Session nachträglich genehmigen.

 


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