Drohnen erleichtern Aufforstungen im steilen Gelände

Diesen Sommer haben die Österreichischen Bundesforste in Schutzwäldern südlich von Zell am See im Salzburger Pinzgau erstmals den Transport von jungen Baumsetzlingen mit Hilfe einer Schwerlastdrohne getestet, um Aufforstungsarbeiten im besonders steilen und entlegenen Schutzwaldgebiet zu unterstützen.

Oben: die Lastendrohne mit ausgelegtem Gepäcknetz am Boden vor dem Start. Bei voller Beladung kann die Lastendrohne bis zu 80 kg aufnehmen. Das entspräche in etwa 1000 Baumsetzlingen. Mitte: Transport der Baumsetzlinge ins steile Gelände. Die Flugroute wurde mittels exakter GPS-Daten festgelegt. Unten: Forstfacharbeiter nehmen die Setzlinge am Pflanzort in Empfang.
Bilder IONICA/Studio Kopfsache

 

 

Angesichts der Tatsache, dass heute meist Forstfacharbeiter die Jungpflanzen auf dem Rücken durch unwegsames, teils gefährliches Gelände zum jeweiligen Pflanzort tragen oder dass bei Bedarf ein teurer Transporthubschrauber angefordert werden muss, sehen die Bundesforste ferngesteuerte Drohnen als zukunftsweisende Alternative.

 

Für ihren ersten Wald-Flug wurde die 2 x 2 m grosse Lastendrohne mit etwa 200 jungen Lärchen- und Fichtenpflanzen und einem Gesamtgewicht von 15 kg beladen. Innerhalb weniger Minuten bewältigte das elektronische Flugobjekt problemlos rund 300 Höhenmeter über steilstes Gelände und setzte die Jungbäume punktgenau auf rund 1700 Meter über Meer ab.

 


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