BFH im Projektteam für Brandschutzvorschriften 2026

Die Schweizer Brandschutzvorschriften werden alle zehn Jahre auf den neusten Stand gebracht. Die nächste Aktualisierung soll Ende 2025 abgeschlossen sein. Im von der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen beauftragten Projektteam sind eine Expertin und ein Experte der Berner Fachhochschule BFH vertreten.

Das Projektteam für die Ausarbeitung der Brandschutzvorschriften 2026
V.l.n.r.: Isabel Engels, Dirk Proske und Alois Keel.
Bilder BFH

 

 

Dem technischen Fortschritt angepasst, möglichst risikobasiert und dem anzustrebenden Schutzniveau entsprechend – dies sind die Anforderungen an die neuen Schweizer Brandschutzvorschriften, die voraussichtlich 2026 in Kraft treten. Zuständig für den Erlass der Vorschriften ist das Interkantonale Organ Technische Handelshemmnisse IOTH, das die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen mit ihrer Erarbeitung beauftragt hat. 

 

Die operative Bearbeitung der neuen Brandschutzvorschriften wurde öffentlich ausgeschrieben. Die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen hat nun gleich zwei Experten der Berner Fachhochschule BFH mit der Ausarbeitung betraut: Brandschutzexpertin Prof. Isabel Engels und den Risikoexperten Prof. Dr. Dirk Proske. Das dreiköpfige Projektteam wird durch den Baujuristen Alois Keel aus Winterthur vervollständigt.

 

Der Brandschutz ist an der BFH in Lehre, Forschung und Weiterbildung ein zentrales Thema. Im vergangenen Jahr wurde der Bereich Brandsicherheit mit den Dozierenden Isabel Engels und Christoph Renfer verstärkt. ‹Die Beteiligung an der Überarbeitung der Brandschutzvorschriften 2026 ist für die BFH daher eine grosse Chance›, freut sich Hanspeter Kolb, Leiter Brandsicherheit und Bauphysik am Institut für Holzbau, Tragwerke und Architektur IHTA.

 


Link www.ahb.bfh.ch