Was der Zürcher Bibertrupp noch sagen wollte
Bild Michael Meuter, Zürich
Das Bild regt die Phantasie an: Was haben die tagsüber an der Uferböschung oder auch im Wasser niemals sichtbaren Nager an diesem Stamm an der Limmat bei Zürich-Höngg im Dunkel der Nacht wohl veranstaltet? Ein Wettrennen um den Titel des schnellsten Astrasplers, getrieben von Ehrgeiz und Stoppuhr?
Ging es um eine pelzige Schöne, die der Sieger des Wettbewerbs am Ende im Triumph von dannen führte? Oder verspürte an diesem Ort ein einsamer Junggeselle derartige Langeweile, dass er nach einem ersten Fräsgang zweimal sinnlos die Repeat-Taste drückte?
Feilte vielleicht ein perfektionistisches Tier – mausallein, aber erfüllt von der Gewissheit, zu Höherem geboren zu sein – an diesem Übungsstück in drei Anläufen an seiner Technik, um sich an einem weit stärkeren Stamm zu bewähren, ein kommender miles pellitus ad maiorem ligni gloriam, um es gehoben latine zu sagen, ein Biber, von dem die Welt noch hören wird?
Wir wissen es nicht. Oder, mit Emil Heinrich du Bois-Reymond, ebenfalls latine: Ignoramus et ignorabimus. Und so lassen wir die beunruhigenden holzigen Eschata sein und halten es zum Abschied deutsch und deutlich mit Wilhelm Busch. Auf Wiedersehen!
Also geht alles zu Ende allhier:
Feder, Tinte, Tobak und auch wir.
Zum letztenmal wird eingetunkt,
dann kommt der große schwarze