Wald- und Holzberufe begeistern das Publikum in Luzern
Rund 26000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über verschiedenste Berufe zu informieren. Auch die ‹Hölzigen› zeigten eindrucksvoll, wie vielseitig und zukunftsorientiert die Branche ist: Unter der Koordination von Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz präsentierten sich vier Berufe – Schreiner/in, Zimmermann/Zimmerin, Forstwart/in und Holzindustriefachmann/-frau – an einem gemeinsamen, erlebnisreichen Stand. Die einzelnen Teilbranchen gestalteten ihren Bereich eigenständig – mit viel Kreativität, Engagement und Nähe zu den Jugendlichen. Die Resonanz auf den Gemeinschaftsauftritt war durchwegs positiv. Jugendliche und Eltern zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der Holzberufe, den Mitmachangeboten und den direkten Begegnungen mit Lernenden und Fachleuten.
Bild Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz
Der Stand der Schreiner zog zahlreiche Jugendliche mit der Möglichkeit an, einen eigenen Handyhalter mit Wunschgravur herzustellen. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden und ein handfestes Erinnerungsstück mitzunehmen. Der auffällige ‹Pod Chair› weckte zusätzlich Interesse und bot Gesprächsstoff rund um Design, Material und Fertigung. ‹Die Gespräche mit den Jugendlichen waren sehr offen und interessiert – viele kamen mit konkreten Vorstellungen oder liessen sich spontan inspirieren›, so die Rückmeldungen aus der Schreinerbranche.
Bei den Zimmerleuten standen handwerkliche Geschicklichkeit und Neugier im Mittelpunkt. Besonders beliebt war das Bauen eines Vogelhäuschens, bei dem die Jugendlichen selbst Hand anlegen konnten. Ergänzt wurde das Angebot durch einen Fühlkasten zum Erraten verschiedener Materialien, das Knüpfen eines Zimmermannsknotens und die Möglichkeit, mit modernen Distanzmessgeräten selbst Höhen zu messen. ‹Wir konnten unser Berufsbild praxisnah und authentisch vermitteln›, lautete das Fazit der Zimmerleute.
Auch die Forstwart-Lernenden Tim Bühlmann und Ben Bucher zeigten sich begeistert. In einem waldähnlich gestalteten Kabäuschen konnten Besucherinnen und Besucher mit Helm und Kopfhörern einen informativen Film erleben – Forstluft inklusive. ‹Wer Forstwart werden will, muss Freude an der Arbeit in der Natur und bei jedem Wetter haben›, erklärten die beiden mit einem Lächeln. Für die Begegnung mit der Holzindustrie sorgte ein moderner Sägesimulator, der dem Publikum sehr zusagte. Er zeigte eindrucksvoll, dass der Beruf alles andere als verstaubt ist – sondern technisches Know-how und Präzision auf modernsten Maschinen erfordert.
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