Signalprojekt für urbanes Bauen mit Holz in Salzburg
Das Projekt soll der künftigen Bewohnerschaft eine grüne Mitte bieten. Dem Baustart ging ein europaweiter Architekturwettbewerb mit strengen städtebaulichen Rahmenbedingungen voraus, den die Wiener POS Architekten ZT GmbH für sich entscheiden konnten.
Visualisierung Buwog/infinityeleven
Das Wiener Bauunternehmen Gropyus realisiert mit dem Start in Salzburg in seinem Heimmarkt Österreich das erste Bauvorhaben. In Deutschland hat das Unternehmen bereits gezeigt, was es dank vollständig digitalisierter und industrieller Serienfertigung mit seinem modularen Bausystem hinkriegt: mit einem Hochhaus bei Koblenz, 54 Wohnungen auf neun Etagen. Die Montage dauerte je Geschoss aus 69 Elementen nur eine Woche.
Im Zuge des ersten Bauabschnittes 2026 entstehen nun in Salzburg zwei Mehrfamilienhäuser in serieller Holzbauweise mit 68 Wohneinheiten – 62 davon werden mit dem Bausystem von Gropyus errichtet, sechs Wohnungen im Bausystem von Rhomberg Bau GmbH, die als Generalunternehmerin auftritt. Die zwei Neubauten weisen eine Bruttogeschossfläche von insgesamt rund 4500 m2 auf, rund 3800 m2 davon errichtet Gropyus.
Für das Bauvorhaben wird der österreichische Gebäudestandard klimaaktiv Gold angestrebt. Buwog betont, es sei wichtig, am gegebenen Standort auch die Leistbarkeit der Wohnungen sicherzustellen. Ein ansehnlicher Anteil der geplanten Neubauwohnungen wird deshalb aus geförderten Mietwohnungen bestehen. Im weiteren ist geplant, im Quartier auch Wohnraum für betreutes Wohnen zu errichten.
Links buwog.at | pos-architecture.com | gropyus.com | rhomberg.com