Lignum Holzwirtschaft Schweiz

Österreich schafft einen nationalen Holzbaupreis

Mit dem neuen Staatspreis Holzbau vergibt Österreich ab 2026 erstmals eine nationale Auszeichnung für herausragende Holzbauten. Für die erste Runde stehen die Nominierten bereits fest: Es sind die 41 Prämierten der Landes-Holzbaupreise von 2023 bis 2025. Der Staatspreis Holzbau soll künftig alle vier Jahre vergeben werden.

Die erste Verleihung des Staatspreises Holzbau findet am 28. Mai 2026 in Wien statt.
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Der neue Österreichische Staatspreis Holzbau zeichnet Gebäude aus Holz aus, die auf vorbildliche Weise hohe architektonische und raumplanerische Ansprüche mit dem ökologischen, ressourcenschonenden und innovativen Einsatz von Holz als Baustoff verbinden. Vergeben wird die Auszeichnung vom österreichischen Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft in Kooperation mit proHolz Austria. Unterstützt wird der Preis mit Mitteln des österreichischen Waldfonds.

Insgesamt stehen 41 Projekte für die erste Vergaberunde zur Auswahl. Deren Bewertung übernimmt eine internationale Jury, besetzt mit Prof. Arch. DI Nicole Kerstin Berganski, Prof. Dr.-Ing. Annette Hafner und dem Schweizer Holzbauingenieur Pirmin Jung. Die Jurymitglieder stehen für jahrzehntelange Expertise in nachhaltigem Bauen, Holzbauplanung und Ressourceneffizienz – und verkörpern die Verbindung von Forschung und Praxis.

Im Zusammenhang mit dem Staatspreis Holzbau Österreich wird auch ein Sonderpreis ‹Innovation Holz› vergeben. Gesucht sind dafür Ideen und Konzepte für die stofflich-mechanische Nutzung und Anwendung von Holz mit hohem Innovationsgrad und hoher Eignung zur Umsetzung am Markt. Die Bewertung für den Sonderpreis erfolgt über eine eigene Jury mit Experten aus den Bereichen Materialwissenschaften, Nachhaltigkeit, Forschung und Innovation. Einreichungen sind ab sofort bis zum 31. März online möglich.


Link staatspreis-holzbau.at