Die Lage bleibt anspruchsvoll: Im Vergleich zu den Spitzenjahren 2020/21 hat sich die Nadelholzproduktion in Europa auf einem rund 10% tieferen Niveau eingependelt. Hohe Rundholzpreise belasten weiterhin die Margen. Es gibt viele Anzeichen für eine strukturelle Inflation in Europa, aber auch auf diversen Überseemärkten, welche die Wirtschaft in den kommenden Jahren beeinflussen wird.
Dennoch: Die Zeichen für 2026 stehen auf Stabilisierung und leichte Erholung bei der Nachfrage. Mehr Kooperation in der Wertschöpfungskette und ein stärkerer Fokus auf den Klimavorteil von Holz sollen dabei helfen, die Branche zukunftsfähig zu machen.
Die Versorgungssituation der Holzindustrie rückt zunehmend in den Vordergrund. Da die Fichtenbestände in Mitteleuropa merklich zurückgehen, dürfte die Nachfrage nach anderen Baumarten, insbesondere Kiefernholz, weiter zunehmen. Grosses Potential sieht die Holzindustrie bei technischen Entwicklungen, die zu mehr Ressourceneffizienz führen.
Links Referate Oslo (Dropbox) | holz-bois.ch