Nach wie vor wurden 52% der Wohngebäude in der Schweiz wurden im Jahr 2024 mit fossilen Energieträgern – sprich Öl und Gas – beheizt. Die wichtigste Energiequelle fürs Heizen war weiterhin Heizöl, das in 35% aller Gebäude genutzt wurde. Dieser Anteil ist jedoch im Laufe der letzten 40 Jahre konstant zurückgegangen. In 17% aller Gebäude war eine Gasheizung installiert, wobei der Wert zwischen städtischen und ländlichen Regionen stark variiert. In städtischen Gemeinden wurden 29% der Gebäude mit Gas beheizt, in ländlichen Gemeinden lediglich 4%.
Der Anteil der Gebäude mit einer Wärmepumpe (23%) hat sich seit dem Jahr 2000 verfünffacht. Drei Viertel der in den letzten zehn Jahren erbauten Gebäude verfügten über eine Wärmepumpe. In mehr als jedem vierten Einfamilienhaus (28%) war eine solche in Betrieb. 12% der Gebäude wurden mit Holz und 7% mit Elektrizität beheizt. Auf Ebene der Haushalte sieht die Situation etwas anders aus: 60% der Haushalte heizten 2024 mit fossilen Energieträgern (35% Heizöl, 25% Gas), und 20% der Haushalte wohnten in einem Gebäude mit Wärmepumpe.
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