Lignum Holzwirtschaft Schweiz

Holzbauten bewähren sich auch in einem wärmeren Klima

In diesen Tagen erreicht die Lignum-Mitglieder eine Neuerscheinung in der Reihe ‹Lignatec›: die technische Schrift ‹Sommerlicher Wärmeschutz in Holzbauten›. Sie zeigt auf, wie Holz-Gebäude von heute mittels natürlicher, baulicher oder technischer Massnahmen thermische Behaglichkeit auch für morgen gewährleisten können.

Lignatec Nr. 39

Sommerlicher Wärmeschutz in Holzbauten
Empfehlungen für die thermische Behaglichkeit in künftigen Klimaszenarien
Autoren: Michael Eichenberger; Daniel Müller; Manuel Spadarotto; Dominik von Büren, Pirmin Jung Schweiz AG, Sursee/Thun; Bernhard Furrer, Lignum, Holzwirtschaft Schweiz, Zürich; Silvia Domingo Irigoyen; Gianrico Settembrini; Monika Walch, Hochschule Luzern, Technik und Architektur, Horw; Matthias Schmid, Prona AG, Biel

60 Seiten A4, vierfarbig  | Art.-Nr. 12039
Herausgegeben mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesamt für Umwelt BAFU, das Bundesamt für Wohnungswesen BWO und den Berner Holzförderungsfonds BHFF
Bestellbar ab 20. Oktober 2025
Die Neuerscheinungen der Lignum-Reihe ‹Lignatec› gehen Lignum-Mitgliedern automatisch und kostenlos zu.

Eine E-Book-Ausgabe dieses Titels ist in Vorbereitung.

 

Der sommerliche Wärmeschutz in Gebäuden wird zunehmend anspruchsvoller. Aufgrund der weltweiten Klimaerwärmung werden die Aussentemperaturen in den kommenden Jahrzehnten weiter ansteigen. Das bedeutet, dass sich Bauten, die heute errichtet werden, wegen ihrer langen Lebensdauer auch unter künftigen klimatischen Bedingungen bewähren müssen. Ziel ist ein ausreichender Hitzeschutz, um ein behagliches Innenraumklima über den gesamten Lebenszyklus zu gewährleisten.

Bei der Planung des sommerlichen Wärmeschutzes müssen verschiedene Einflussparameter gesamtheitlich betrachtet werden. Dabei gilt es, wirksame Lösungen für unterschiedliche Nutzungen zu definieren. Für die Innenraumtemperaturen ist nebst dem generellen Nutzerverhalten die effektive Bedienung des Sonnenschutzes und vor allem das Lüftungskonzept zentral. Die thermische Behaglichkeit kann auch künftig durch natürliche, bauliche oder technische Massnahmen in Gebäuden in Holzbauweise gewährleistet werden.


Lüftung und Speicher

Die natürliche Fensterlüftung bei tiefen Aussentemperaturen stellt die effizienteste und kostengünstigste Möglichkeit der Temperaturreduktion in Innenräumen dar. Bei der baulichen Optimierung ist im Holzbau insbesondere auf die Erhöhung der Speicherkapazität zu achten. Dies gelingt durch die Vergrösserung der thermisch aktivierbaren Oberflächen oder durch Einbringen zusätzlicher Speichermasse, etwa in Form von Lehmbauprodukten.

Wo natürliche und bauliche Lösungen – heute und in Zukunft – nicht ausreichend zur thermischen Behaglichkeit beitragen können, sind technische Ansätze wie Geocooling möglichst frühzeitig anzudenken und effizient einzusetzen. Als Planungshilfsmittel leistet die Lignatec-Publikation ‹Sommerlicher Wärmeschutz in Holzbauten – Empfehlungen für die thermische Behaglichkeit in künftigen Klimaszenarien› gute Dienste.


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