Lignum Holzwirtschaft Schweiz

Der St. Galler ‹Holzkopf› des Jahres 2025 heisst Res Näf

Die Verleihung des Preises ‹St. Galler HolzCHopf› fand im Vorfeld des Eidgenössischen Schwingfests direkt beim Muni Max in Mollis statt. Gleich sieben Persönlichkeiten wurden diesmal geehrt. Im Mittelpunkt: Res Näf, Geschäftsleiter, Mitinhaber und Verwaltungsrat von Necker Holz AG. Er wurde mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.

Der ‹St. Galler HolzCHopf 2025› Res Näf (Mitte) flankiert von den weiteren Preisträgern (v.l.n.r.) Thomas Abderhalden, Marc Steiner, Rolf Knie, Jakob Koster sowie Roman Gabathuler, Adrian Scherrer, Sepp Fust (Präsident Lignum Holzkette St. Gallen) und Erwin Rebmann, der für seinen unermüdlichen Einsatz für Holz seit Jahrzehnten mit einem speziellen Kranz bedacht wurde.
Bild Meinrad Gschwend

 

Alle drei Jahre wird der Preis ‹St. Galler HolzCHopf› verliehen – dieses Jahr nun bereits zum 8. Mal. Dass der Preis über die Holzbranche hinaus ausstrahlt, zeigte sich darin, dass die Vorsteherin des St. Galler Baudepartementes, Susanne Hartmann, die Gelegenheit nutzte, um die Bedeutung des Holzes zu betonen.

Mit dem Preis werden Persönlichkeiten gewürdigt, die sich in der Region Ostschweiz in beispielhafter Weise für Holz einsetzen. Diesmal erfolgte die Auszeichnung in sechs Kategorien: Wald, Unternehmer, Nachhaltigkeit, Mondholz, Kreativität, Bauherrschaft.


Mit Leimholz zum Erfolg

Zum ‹St. Galler HolzCHopf› 2025 wurde Res Näf aus Brunnadern gekürt. Seit 35 Jahren pflegt sein Holzindustrie-Betrieb Neckerholz AG das Denken in regionalen Kreisläufen. Das Unternehmen hat sich auf die Produktion von Leimholz aus 100% Schweizer Holz spezialisiert.

‹Die Branche schätzt sich glücklich, dank dem unermüdlichen Engagement von Res Näf und seinen Schweizer Leimholzprodukten die Philosophie vom Bauen mit regionalem Holz und in regionalen Kreisläufen glaubwürdig leben und vermarkten zu können›, so Holzkette-Präsident Sepp Fust in seiner Laudatio.


Macher und Mahner

Der Anerkennungspreis ‹Wald› ging an Thomas Abderhalden (Nesslau). Seit 30 Jahren ist er als Revierförster im Toggenburg tätig. Adrian Scherrer von Treppenbau.ch (Ganterschwil) wurde mit dem Anerkennungspreis ‹Unternehmer› gewürdigt.

Der Anerkennungspreis ‹Nachhaltigkeit› ging an einen ‹Nicht-Hölzigen›: nämlich an Bundesverwaltungsrichter Marc Steiner, der die Holzbranche seit Jahren auf die Möglichkeiten des neuen Beschaffungsrechts aufmerksam macht.

Auf der Basis seiner Grundlagenarbeit hat das St. Galler Parlament in einem Nachtragsgesetz neue, weitreichende Grundlagen zur Prüfung und Verwendung von einheimischem Holz geschaffen.


Mond, Marmor, Zirkus

Der Anerkennungspreis ‹Mondholz› ging an Roman Gabathuler. Er hat im Jahre 2007 den Verein ‹Bergmondholz› gegründet und damit in der Region Werdenberg-Sarganserland den Grundstein für eine spezielle Wertschöpfungskette mit regionalem Holz gelegt.

Mit dem Anerkennungspreis ‹Kreativität› wurde Jakob Koster (Arnegg) gewürdigt. In Zusammenarbeit mit der Empa hat er ein völlig neues Produkt entwickelt: Marmorholz. In einer Klimakammer zeichnen Pilze einzigartige Verzierungen in das Holz.

Der Anerkennungspreis ‹Bauherrschaft› wurde Rolf Knie (Rapperswil) für das neuerstellte Lagerhaus verliehen. Nicht zum ersten Mal wird die Familie Knie damit zur Botschafterin für das Baumaterial Holz.


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