Bund bereitet Massnahmen zur Waldpolitik nach 2020 vor

Das Departement für Umwelt, Verkehr und Energie UVEK hat beschlossen, die Ziele der aktuellen Waldpolitik des Bundes nach dem Jahr 2020 weiterzuführen und für die Zeit ab 2021 neue Massnahmen zu definieren. Es hat dem Bundesamt für Umwelt den Auftrag erteilt, sie zu erarbeiten und vom Departement verabschieden zu lassen.

Das Bundesamt für Umwelt hat in den letzten Monaten zusammen mit ausgewählten Fachspezialistinnen und -spezialisten den Massnahmenplan überarbeitet und bezieht die zentralen Akteure in einem partizipativen Prozess mit ein. Dadurch soll erreicht werden, dass die spätere Umsetzung der Massnahmen von den Akteuren mitgetragen wird und eine so effektive wie effiziente Zielerreichung möglich wird.

 

Daher will das BAFU bis Ende August eine schriftliche Anhörung der Massnahmenvorschläge bei ausgewählten Akteuren durchführen. Die Ergebnisse werden Ende September im Rahmen eines Workshops mit den Vertretern von betroffenen Organisationen behandelt, worauf der neue Massnahmenplan für den weiteren Prozess der Verabschiedung vorbereitet wird.

 

Im Juni fand ein eintägiger Workshop zur zukünftigen Ausrichtung der Ressourcenpolitik Holz und seinem Umsetzungsinstrument Aktionsplan Holz mit Vertretern von Branche, Kantonen und Forschung statt. Es ging darum, relevante Themen für die künftige Ressourcenpolitik Holz zu sammeln und zu erörtern. Auch die strategische Ausrichtung wurde diskutiert. Ende Jahr soll die BAFU-Direktion über die Aktualisierung der Ressourcenpolitik Holz und die Nachfolge des Aktionsplans Holz entscheiden.

 


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