Nachhaltig bauen mit Appenzellerholz

Die von der Lignum und dem Architekturbüro H.R. Preisig durchgeführte Untersuchung zeigt: Die Ökobilanz liegt bei den verhältnismässig dicken Appenzeller-Massivholzwänden mit der dafür eher geringen zusätzlichen Wärmedämmung mindestens auf gleich gutem Niveau wie andere etablierte Massivholzsysteme, die i.d.R. bedeutend dünnere Massivholzstärken aufweisen.

Bezogen auf die Graue Energie und die Treibhausgasemissionen liegt der ökologische Fussabdruck vom Appenzellerholz-System zwischen der klassischen, schweren Massivbauweise und einer leichten Bauweise in Holzrahmenbau. Ob ein Aufbau mit 240 oder 360 mm Appenzellerholz realisiert wird (mit 100 bzw. 35 mm Holzweichfaserdämmung auf der Aussenseite), spielt dabei eine untergeordnete Rolle – die Werte für Graue Energie und Treibhausgasemissionen sind bei beiden Varianten faktisch identisch, mit leicht besseren Werten für die Variante mit 360 mm Appenzellerholz.

 

Mit der Analyse des Massivholzsystems ‹Appenzellerholz› konnte aufgezeigt werden, dass auch diese Holzbauweise eine weitere, gute Möglichkeit für nachhaltige Gebäude darstellt, die z.B. der 2000-Watt-Gesellschaft gerecht werden.

 

Das Projekt wurde vom vom Fonds zur Förderung der Wald- und Holzforschung massgeblich unterstützt.