Urbane Räume profitieren nachhaltig von mehr Holz

Der 12. Europäische Kongress ‹Effizientes Bauen mit Holz im urbanen Raum› wird am 23./24. Oktober in Köln einmal mehr Projekte und Materialien vorstellen, die zur Prüfung, Nachahmung und Anwendung einladen. 36 Vorträge befassen sich mit den Themenkreisen Wohnen in der Zukunft, Rückbaubarkeit, Holzfassaden und Gebäudeaufstockungen, Brandschutz, Planungshilfen, Baurecht und hohes Bauen mit Holz.

Hochhaus ‹Skaio›, Neckarbogen Heilbronn
Bauherrschaft: Stadtsiedlung Heilbronn GmbH
Architektur: Kaden+Lager, Berlin
Generalunternehmen und Bauplaner: Ed. Züblin AG, Direktion Stuttgart, Bereich Heilbronn; Züblin Timber Aichach GmbH; Züblin Timber Gaildorf GmbH
Bild © Häfele/forum-holzbau.com

 

 

Viele Industrienationen stehen vor einem Dilemma: Sie konstatieren eine anhaltende Landflucht und ein stürmisches Wachstum ihrer Metropolen, während gleichzeitig das ‹System Stadt› vielerorts an Grenzen stösst. Es fehlt bezahlbarer Wohnraum, der Verkehr stockt, es ist zu heiss und zu teuer im urbanen Raum.

 

Verstärktes Bauen ist daher ein Muss, um das Angebot in den Ballungsräumen zu verbessern. Um das Leben in der Stadt zukunftsgerichtet zu gestalten, müssen dabei aber neue Wege beschritten werden: Es geht um gute Gestaltung des Wohnumfeldes. Bauen zum billigsten Preis soll es nicht sein, aber schnell muss es gehen und zugleich umweltverträglich sein.

 

Dem nachwachsenden Rohstoff Holz kommt eine Schlüsselrolle dabei zu, ein lebenswertes Stadtumfeld zu schaffen und dabei aktiv zur CO2-Speicherung beizutragen. Europas Industrieländer können in diesem Zusammenhang praktikable Lösungen entwickeln und diese dann auch anwenden. Sie können in anderen Weltregionen als Best-Practice-Beispiele dafür dienen, wie Klimaschutz ohne drastische Wohlstandseinbussen gelingt.

 

 

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