Schweizer Sägewerke konnten Produktion steigern
Gemäss der Eidgenössischen Holzverarbeitungserhebung entfiel mit 96 Prozent der Grossteil der Einschnittmenge in den Schweizer Sägewerken auf Nadelholz. Der Laubholzeinschnitt ging um 3 Prozent zurück, am deutlichsten bei der Buche mit einem Minus von 13 Prozent.
Aus dem eingesägten Rundholz entstanden rund 1,2 Millionen Kubikmeter Schnittholz. HIS führt die Zunahme vor allem auf die starke Nachfrage aus dem Holzbau zurück. Belastend wirke jedoch der starke Franken, der Importe begünstigt und auf die Margen der Betriebe drückt.
Demgegenüber legte die Holzernte gemäss der BFS-Statistik zwar leicht zu, was allerdings einzig auf die Ernte von Energieholz zurückzuführen ist. Die Stammholzernte sank 2025 um 0,1 Prozent und die Industrieholzernte um 0,7 Prozent.
Für den HIS ein Trend, der in die falsche Richtung geht; er verweist auf die integrale Wald- und Holzstrategie 2050. Darin steht, dass der Bund und die Kantone die Wertschöpfungskette Wald und Holz und die Kaskadennutzung fördern sowie die jährliche Holzerntemenge um eine Million Kubikmeter erhöhen wollen. Um diese Ziele zu erreichen seien Branchenverbände und die Kantone gefordert, gemeinsam Lösungen zu finden, um die Holznutzung aus Schweizer Wäldern wieder zu steigern.
Quelle: Holzindustrie Schweiz | Eidgenössische Holzverarbeitungserhebung