‹Holzbauten sind eine Frage des politischen Willens›

Am Polit-Apéro der Pro Holz Aargau referierte am Dienstag Marc Steiner, Richter am Bundesverwaltungsgericht, vor rund 50 Grossrätinnen und Grossräten. Seine Botschaft: Der Einsatz von Holz für kantonale Bauten ist eine Frage des politischen Willens. Die Ampeln im Beschaffungswesen stehen im Grunde alle auf Grün.


Oben: Der Aargauer Regierungsrat Markus Dieth (links) nahm neben Daniel Wehrli, Grossrat und Präsident von Pro Holz Aargau (rechts) an der Veranstaltung schon einmal Platz auf Aargauer Holz. Eine solche Waldbank wächst im Aargauer Wald in nur zwanzig Sekunden nach. Unten: Rund 50 Aargauer Grossrätinnen und Grossräte lauschten aufmerksam den Ausführungen von Marc Steiner, Richter am Bundesverwaltungsgericht.
Bilder Pro Holz Aargau

 

 

Das neoliberale Dogma der neunziger Jahre, das sich mit ‹Marktöffnung, Wettbewerb, Preis und sonst nichts› zusammenfassen lasse, sei gründlich überholt, so Steiner. Die Revision des Gesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen orientiere sich an einem neuen Credo: Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit.

 

Daniel Wehrli, Grossrat und Präsident von Pro Holz Aargau, brachte es am Schluss auf den Punkt: ‹Um dem Holzbau zum Durchbruch zur verhelfen, braucht es jetzt eine Anpassung der Vollzugspraxis bei den öffentlichen Bauherren!›

 


Links www.proholz-aargau.ch | Interview mit Marc Steiner: Paradigmenwechsel im Beschaffungsrecht (Youtube)