Dämpfer für Parkett

Der Schweizer Parkettverbrauch ist 2018 gegenüber dem Vorjahr um 6,7% auf 5,8 Millionen Quadratmeter zurückgegangen. Das teilte die Interessengemeinschaft der Schweizerischen Parkett-Industrie im April an ihrer Generalversammlung mit. Die Schweiz zählt punkto Verbrauch zusammen mit Österreich und Schweden indessen nach wie vor zu den europäischen Spitzenreitern.

Verbrauch (oben) und Produktion von Parkett (unten) in der Schweiz in Mio. m2.
Grafiken ISP

 

 

119 Teilnehmer fanden sich zur 50. ordentlichen Generalversammlung der Interessengemeinschaft der Schweizerischen Parkett-Industrie (ISP) in der Halle des Velodrome in Grenchen ein. Schwerpunkte waren die Jahresberichte der Geschäftsstelle sowie der Obmänner der Gruppen ‹Produktion und Handel› und ‹Verlegung›. ISP-Geschäftsleiter Mark Teutsch orientierte über die Marktsituation für Parkett.

 

Fertigparkett hatte 2018 einen Anteil von 87,6% am Verbrauch, gefolgt von Mosaik-/Hochkantparkett mit 9% und Massivparkett mit 3,4%. Eiche dominiert mit über 80%. Die Produktion nahm um knapp 9% auf 1,68 Mio. m2 ab, wobei der Rückgang auf die Entwicklung bei Fertigparkett, dem Segment mit dem höchsten Anteil an der Produktion, zurückgeführt wird. Importen von 5,2 Mio. m2 (–9,4%) standen Exporte von 1,2 Mio. m2 (–14,7%) gegenüber.

 

Die Generalversammlung des Verbandes beschloss eine Umbenennung in ‹Interessengemeinschaft Schweizer Parkettmarkt› unter Modernisierung des Auftritts. Der neue Name spiegelt die Öffnung des Verbandes in den vergangenen Jahrzehnten. Von den 18 Mitgliedern der Gruppe ‹Produktion und Handel› sind heute noch fünf Hersteller. 1975 begann die ISP auch Parkettgrosshändler aufzunehmen, 1983 wurde die Gruppe ‹Verlegung› geschaffen, und 2005 wurde die ISP um die Gruppe ‹Gastmitglieder› für Zulieferer der Parkettbranche ergänzt.

 


Link Marktsituation Parkett in der Schweiz 2019 (PDF, 845 KB) | www.parkett-verband.ch