Freiburger Bauern sollen ihr Handwerk in hiesigem Holz lernen

Der neue Schulbauernhof des Landwirtschaftlichen Instituts im Kanton Freiburg soll es angehenden Landwirten möglich machen, praktische Kompetenz in topmoderner Umgebung zu erwerben. Mit dem Neubau will der Staatsrat den Kanton in seiner Rolle im Agrar- und Lebensmittelsektor stärken. Zum Zug kommt Schweizer Holz – darauf hat Freiburg ein Augenmerk.

Der neue Schulbauernhof in Grangeneuve im Modell.
Bild fr.ch

 

 

Der neue Schulbauernhof, aber auch die Projekte für die Erweiterung der Lebensmitteltechnologiehalle und den Umbau des bestehenden Ökonomiegebäudes in eine landwirtschaftliche Mehrzweckhalle, für welche der Freiburger Grosse Rat einen Rahmenkredit von CHF 12 Mio. verabschiedet hat, sollen Grangeneuve als Referenzinstitution in der Schweiz stärken und zu einem Kompetenzzentrum machen, das weit über die Kantonsgrenzen hinaus anerkannt ist. Der Standort vereint in Freiburg die Berufs- und Weiterbildung für Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau, Milchwirtschaft und Lebensmitteltechnologie sowie Hauswirtschaft.

 

Das Projekt für den auf CHF 6,6 Mio. veranschlagten Neubau wurde am 11. Januar öffentlich aufgelegt. Wenn keine Einsprachen eingehen, könnten die Arbeiten, die rund 22 Monate dauern werden, im Juni dieses Jahres beginnen. Die Grundfläche des geplanten Baus beträgt 2900 m2. Damit wird der Schulbauernhof eine geräumige und hochwertige Infrastruktur für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Akteure dieses Sektors bieten.

 

Die Projektkonzeption ist vorbildlich in den Bereichen Tierschutz und Stallklima; es handelt sich um einen Laufstall mit der grösstmöglichen natürlichen Belüftung. Umweltschutz und Energieautonomie erhalten ein grosses Gewicht. Die Tragkonstruktion des Gebäudes wird aus Schweizer Holz bestehen. Auf dem Dach sollen knapp 3000 m2 Fotovoltaikmodule installiert werden. Wie die anderen Gebäude von Grangeneuve wird auch der Schulbauernhof an das Fernwärmenetz der SAIDEF angeschlossen. 

 


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