Wirksames Gebäudeprogramm

Mitte September ist der Bericht ‹Stand der Energie- und Klimapolitik in den Kantonen 2018› erschienen. Er zeigt, dass das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen ein wirksames Instrument der Schweizer Energie- und Klimapolitik darstellt.

Das seit 2010 existierende Gebäudeprogramm wurde auf Anfang 2017 neu organisiert. Jetzt sind die Kantone umfassend für alle Fördermassnahmen zuständig. Diese können ihre Förderangebote dadurch gezielter auf ihre Region und ihre finanziellen Möglichkeiten ausrichten.

 

Mit der Inkraftsetzung des totalrevidierten Energiegesetzes auf den 1. Januar dieses Jahres wurde das Gebäudeprogramm verstärkt. Unter anderem können damit nun Globalbeiträge des Bundes auch an indirekte Massnahmen der Kantone gewährt werden. Vor allem aber erhöhen sich die maximal verfügbaren Mittel aus der Teilzweckbindung der CO2-Abgabe von CHF 300 Mio. auf CHF 450 Mio. pro Jahr.

 

Dem Jahresbericht ist zu entnehmen, dass das Gebäudeprogramm 2017 energetische Gebäudesanierungen, mit erneuerbarer Energie betriebene Heizsysteme sowie energetisch hochwertige Neubauten mit rund CHF 174 Mio. unterstützt hat. Damit können – über die Lebensdauer der geförderten Massnahmen gerechnet – rund 5,8 Mia. kWh Energie und rund 1,4 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden.

 


Link Bericht zum Stand der Energiepolitik in den Kantonen 2018 (PDF, 5.89 MB)