#WOODVETIA-Blachen in Wald, Dorf und Stadt

Grosse Blachen der #WOODVETIA-Statuen sensibilisieren ab heute überall im Land für Schweizer Holz. Denn der Rohstoff aus hiesigen Wäldern wird nach wie vor zu wenig nachgefragt. Aufklärung über die Zusammenhänge zwischen wettbewerbsfähiger Schweizer Holzwirtschaft, konstanter Waldleistung und gutem Klima tut weiterhin not.

Dimitri im Grossformat, gesehen in Menznau LU bei Swiss Krono AG.
Bild Martina Neumüller, Lignum

 

 

Erinnern Sie sich? Polo Hofer blickte im Frühling letzten Jahres am Thunersee ins Antlitz seines Alter Ego aus Weisstannenholz (Lignum Journal online vom 17.5.2017). Bundesrätin Simonetta Sommaruga enthüllte am 1. August 2017 im Val de Travers die hölzerne Statue von Guillaume Dufour (Lignum Journal online vom 17.8.2017). Und im Februar eröffneten die zwanzig lebensechten Statuen berühmter Persönlichkeiten aus Schweizer Geschichte und Gegenwart, zu denen ‹Polo› und Dufour gehören, im Bundeshaus in Bern die Frühjahrsession (Lignum Journal vom 27.2.2018).

 

Der Künstler Inigo Gheyselinck hat die eindrücklichen Werke im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt und der  Schweizer Holzbranche geschaffen, um darauf hinzuweisen, dass viel mehr Holz aus unseren heimischen Wäldern genutzt werden könnte, als im langjährigen Schnitt geerntet wird. Im Rahmen der Sensibilisierungskampagne ‹#WOODVETIA – Aktion für mehr Schweizer Holz› wurde jede einzelne Statue aus einer anderen Holzart geschnitzt und mit dem Herkunftszeichen Schweizer Holz (HSH) versehen, um den Ursprung des Rohstoffs zu kennzeichnen. Die Originale sind noch bis zum 5. November 2018 als Ensemble an der Skulpturenausstellung Bad Ragartz zu erleben.

 

Fragen Sie nach Schweizer Holz!

 

Ab heute finden sich die auf Blachen duplizierten #WOODVETIA-Statuen in Wäldern, an Fassaden von holzverarbeitenden Betrieben und an vielen anderen Orten des Landes. Die prominenten Botschafterinnen und Botschafter für Schweizer Holz wollen damit die Schweizer Bevölkerung daran erinnern, dass es wichtig bleibt, nach Schweizer Holz zu fragen. In hiesigen Wäldern wird noch immer viel zu wenig Holz geschlagen. Nicht zuletzt, weil es nicht mehr in ausreichendem Masse nachgefragt wird. Der Holzbau boomt, aber nur noch rund ein Drittel des verwendeten Holzes kommt aus Schweizer Wäldern.

 

Die sinkende Nachfrage hat eine negative Kettenreaktion zur Folge. So können unsere Wälder beispielsweise ihre wichtige Schutzfunktion weniger gut erfüllen, wenn sie nicht regelmässig gepflegt und verjüngt werden. Die Wälder können aber auch weniger CO2 absorbieren, wenn die Baumbestände zu alt sind. Deshalb ist es wichtig, dass Konsumentinnen und Konsumenten beim Hausbau oder Möbelkauf nach Schweizer Holz fragen. Holz aus Schweizer Produktion erkennt man ganz einfach, nämlich am roten Logo des Herkunftszeichens Schweizer Holz (HSH).

 


Links www.woodvetia.ch | www.holz-bois-legno.ch