Michael Reinhard neuer Chef der BAFU-Abteilung Wald

Gemäss Mitteilung des Bundesamtes für Umwelt BAFU übernimmt Michael Reinhard, bisher Sektionschef Waldschutz und Waldgesundheit, per 1. September die Leitung der Abteilung Wald. Er folgt auf Rolf Manser, der nach 26 Jahren im BAFU in den Kanton Solothurn wechselt, wo er das Amt für Wald, Jagd und Fischerei übernimmt.

Michael Reinhard
Bild BAFU
 

 

‹Michael Reinhard arbeitet bereits seit knapp zehn Jahren für den Wald und hat sich in dieser Zeit nicht nur hervorragend eingearbeitet, sondern sich auch ein ausgezeichnetes Netzwerk mit externen Akteuren aufgebaut›, sagt BAFU-Vizedirektor Paul Steffen.

 

‹Ich bin überzeugt, dass wir mit Michael Reinhard einen idealen Nachfolger für Rolf Manser gefunden haben. Zusammen mit den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Wald wird er die zukünftigen Herausforderungen in der Wald- und Holzpolitik meistern.› 

 

Rückzug eines BAFU-Urgesteins

 

Rolf Manser trat 1992 als stellvertretender Sektionschef/Forstinspektor ins damalige BUWAL – Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft – ein. 2007 wurde er Chef der Abteilung Wald im heutigen Bundesamt für Umwelt. Als solcher betreute er ein enorm breites Spektrum an Themen im Wald- und Holzbereich.

 

Stichworte sind die Erarbeitung und Umsetzung der Ressourcenpolitik Holz, einschliesslich des Aktionsplans Holz, die Sensibilisierungskampagnen ‹Stolz auf Schweizer Holz› und #WOODVETIA sowie die Arbeit im Nationalen Forschungsprogramm NFP 66 Holz. Sein Engagement galt auch der Verwendung von Buchenholz, das bereits heute in grösseren Mengen veredelt werden könnte.

 

Waldpolitik als Passion

 

Mit speziellem Engagement hat sich Rolf Manser waldpolitischen und strategischen Belangen gewidmet. Zu nennen sind hier die Waldpolitik 2020, das Forum Wald und das Forum Holz, aber auch die Leitung des Steuerungsausschusses des Forschungsprogramms ‹Wald und Klimawandel›, welches Auswirkungen auf den Wald ergründet und mögliche Anpassungsstrategien entwickelt hat.

 

Ein waldpolitischer Höhepunkt war zweifellos die Revision des Waldgesetzes, welches, in zäher Arbeit über Jahre vorbereitet, im Frühjahr 2016 von den eidgenössischen Räten verabschiedet wurde. Es ist das erste nationale Sektoren-Gesetz, das Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel enthält und eine entsprechende Finanzierung bereitstellt.

 


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