Simone Niggli-Luder, Orientierungs-Ass

Die beste OL-Läuferin aller Zeiten ist in Form einer Statue aus Münsinger Esche Teil der Kampagne #WOODVETIA für mehr Schweizer Holz geworden. Nicht weniger als 23 Weltmeistertitel hat die studierte Biologin in ihrer Disziplin geholt.

Simone Niggli-Luder
Holzart: Esche
Wo die Esche bei uns wächst
Bild Michael Meuter, Zürich

 

 

Begegnen Sie in der Sommerzeit zwanzig Menschen, die aus ganz besonderem Holz geschnitzt sind. Die diesjährige Lignum-Sommerserie stellt die grossen Schweizer Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart vor, welche der Zürcher Künstler Inigo Gheyselinck für die Aktion #WOODVETIA für mehr Schweizer Holz geschaffen hat. Alle Kunstwerke sind derzeit an der 7. Triennale der Skulptur in Bad Ragaz zu sehen.

 

 

Die 1978 in Burgdorf geborene Simone Niggli-Luder studierte Biologie an der Universität Bern. Sie gilt als die erfolgreichste Orientierungsläuferin aller Zeiten. Sie gewann 23 Weltmeistertitel, wurde neun Mal Weltcupgesamtsiegerin und errang 45 Mal den Schweizer Meistertitel.

 

Besonders bemerkenswert in ihrer herausragenden Karriere sind die Jahre 2003 und 2005, in denen sie an den Weltmeisterschaften in Rapperswil und Aichi (Japan) die Goldmedaille in allen vier OL-Kategorien (Sprint, Mittel-, Langdistanz und Staffel) gewann. In diesen beiden Jahren und im Jahr 2007 wurde ihre Leistung mit dem Titel ‹Schweizer Sportlerin des Jahres› geehrt.

 

2013 verabschiedete sich Simone Niggli-Luder vom professionellen Leistungssport. Heute wohnt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Münsingen. Sie arbeitet weiterhin als Biologin und setzt sich als Botschafterin für Biodiversität und für eine Welt mit genügend und gesunder Nahrung ein. Ihr Haus in Münsingen ist aus Schweizer Holz gebaut und produziert mehr Energie, als es benötigt.

 

Links Die Woodvetia-Figuren im Überblick | Ausstellung in Bad Ragaz | Herkunftszeichen Schweizer Holz