Vorarlberger ‹Testzwillinge› in Holz und Beton

Wie kommt es beim gleichen Bau besser hinsichtlich CO2-Bilanz, ökologischem Fussabdruck und Lebenszykluskosten: mit Holz oder Beton? Ein Wohnbauprojekt in Vorarlberg soll Antworten auf diese Frage liefern.

Bild rhomberg.com

 

 

Die Bregenzer Baufirma Rhomberg startete Mitte April gemeinsam mit der Wohnbauselbsthilfe, dem Energieinstitut Vorarlberg und weiteren Partnern ein besonderes Projekt: In Wolfurt im Bezirk Bregenz entstehen bis Herbst 2019 zwei gleichartige mehrgeschossige Wohngebäude. Der eine Bau wird aus Holz erstellt, der andere aus Stahlbeton.

 

Bau und Betrieb der beiden Bauten werden wissenschaftlich begleitet. Vom Vergleich der beiden Bauweisen erhofft man sich neue Erkenntnisse zur Leistungsfähigkeit des Holzwohnbaus im Vergleich zu einer massiven Bauweise. Aus Sicht des Projektpartners Energieinstitut Vorarlberg dient das Projekt dem Praxisvergleich unterschiedlicher Energiekonzepte für hocheffiziente, ökologische und wirtschaftlich zu betreibende Mehrfamilienhäuser.

 

Die Wohnbauselbsthilfe ist einer von drei gemeinnützigen Wohnungsbauträgern Vorarlbergs. Sie erstellt jährlich zwischen 150 und 200 hochwertige, barrierefreie Wohneinheiten und verwaltet rund 5000 Wohnungen im ganzen Bundesland. Von den insgesamt 33 Wohnungen in den beiden Wolfurter Baukörpern wurden elf als Eigentumswohnungen und 22 als Miet-/Mietkaufwohnungen konzipiert.

 


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