Corporate Wood Architecture kommt in Österreich an

Unternehmen können eigene Bauten gezielt als Ausdruck ihrer Werte gestalten. Welche Rolle der Baustoff Holz dabei spielt, hat die Johannes-Kepler-Universität Linz für Österreich untersucht. Das Ergebnis: Holz-Architektur scheint die Reputation von Gewerbe- und Industrieunternehmen deutlich zu stärken.

In Auftrag gegeben haben die Studie mehrere österreichische Branchenorganisationen. Neben proHolz Oberösterreich und proHolz Austria beteiligten sich der Fachverband der österreichischen Holzindustrie und die Landesinnung Holzbau Oberösterreich an dem Projekt. Das Studienkorpus umfasste etwa 450 persönliche Interviews mit einer repräsentativen Stichprobe der österreichischen Gesamtbevölkerung.

 

Insgesamt wurde festgestellt, dass Unternehmen, die in Holzbauten ihrer Tätigkeit nachgehen, mit einer ausgesprochen positiven Assoziationskette rechnen können. Unternehmen mit Gebäuden aus Holz wird nicht nur ein umweltbewussteres Verhalten zugeschrieben, sondern man traut ihnen auch eher zu, allgemeine Anliegen der Gesellschaft zu unterstützen und mit ihren Mitarbeitern gut umzugehen. 

 

Mehr als 80% der Befragten gaben an, dass man in einem Unternehmensgebäude aus Holz gerne arbeiten würde. 70% stimmten der Aussage zu, dass Unternehmen mit Holzgebäuden innovative Produkte und Dienstleistungen entwickelten; 76% zeigten sich überzeugt, dass sie eine klare Vision für die Zukunft hätten. 

 


Link Studienpublikation (PDF, 662 KB)