KBOB/Lignum-Seminar ‹Nachhaltig bauen mit Holz›

Das per 2017 revidierte Waldgesetz (WaG) sowie die laufende Revision des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB) setzen Akzente in der öffentlichen Beschaffung. Damit eröffnen sich neue Anreize und Möglichkeiten für nachhaltige Bauten mit Holz.

Bild Kost Holzbau, Küssnacht

 

 

Die Auftraggeberseite verfügt schon heute über grosse Spielräume, um das Preis/Leistungs-Verhältnis zu definieren. So kann beispielsweise problemlos direkt ein Holzbau gewünscht werden, oder Bauprojekte können so ausgelegt werden, dass sie auch später im Unterhalt möglichst solid und günstig betrieben werden können. Auch die Ökobilanzierung kann schon heute als Teil der Qualitätsbewertung einbezogen werden.

 

Schweizer Holz muss nach Massgabe des Waldgesetzes nachhaltig produziert werden. Angesichts der Tatsache, dass bei Holzbauen heute der Anteil von hiesigem Holz nur noch bei 35–40% liegt, ist es besonders wichtig, nachhaltig produziertes Holz zu bestellen. Diese Qualität kann zum Beispiel mit dem Herkunftszeichen Schweizer Holz HSH oder mit Labels wie FSC oder PEFC nachgewiesen werden. Bereits nutzen über 400 verarbeitende Betriebe der Holzbranche das HSH-Label, und es werden laufend mehr.

 

Das KBOB/Lignum-Seminar ‹Nachhaltig bauen mit Holz› bietet Gelegenheit, die neuen Möglichkeiten des Holzbaus kennenzulernen. Es besteht aus mehreren Präsentationen, einem gemeinsamen Workshop und einer Betriebsführung in einem modernen Holzbaubetrieb. Die Anlässe finden wie folgt statt:

 

  • 24. Mai bei Kost Holzbau AG in Küssnacht
  • 13. Juni bei Häring AG in Eiken
  • 21. Juni bei Blumer-Lehmann AG in Gossau SG
  • 5. Juli bei Beer Holzbau AG in Ostermundigen

 


Link Anmeldung | Flyer (PDF, 878 KB)