Die Waadt baut umweltgerecht mit eigenem Holz

Im Neubau des Waadtländer Umweltdepartements in Vennes oberhalb von Lausanne wird Nachhaltigkeit grossgeschrieben. Das Projekt von JPF SA aus Bulle, das als Sieger aus einem Wettbewerb hervorgegangen ist, kombiniert einen Kern aus Lehm mit einer Holzkonstruktion, für welche die Waadtländer Wälder den Rohstoff liefern: Fichten, Weisstannen, Eschen und Buchen.

Visualisierungen JPF SA, Bulle

 

 

Ende 2020 werden rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Direction générale de l'environnement in den Neubau einziehen, die derzeit noch auf fünf verschiedene Standorten in der Agglomeration Lausanne verteilt sind. Der Neubau entsteht auf einer Parzelle, die dem Kanton Waadt gehört. Bieten wird er 3042 m2 Nutzfläche bei 5166 m2 Geschossfläche. Der Startschuss für den Bau soll im Februar 2019 fallen.

 

Die Konstruktionsweise des Bürogebäudes, das rund CHF 18,1 Mio. kosten soll, stellt ein Novum im Kanton dar. Für die Architektur zeichnen die Lausanner Ferrari Architectes. Sie setzen für Tragkonstruktion, Decken und Fassade auf den Baustoff Holz; zwei begrünte Innenhöfe aus Stampflehm helfen, das Klima im Innenraum auf natürliche Weise zu regulieren und zugleich Schall zu absorbieren.

 

Bereits im Wettbewerb galt die Vorgabe, dass die gewählten Baumaterialien den CO2-Fussabdruck des Gebäudes klein halten sollten und dass der Bau strengen Massstäben für die Energieeffizienz genügen sollte. Das nun umgesetzte Projekt, als Passivhaus entworfen, verbindet ein kompaktes und innen dank Lehm-Kern thermisch aktives Volumen mit hoher Nutzungsflexibilität.

 


Link www.vd.ch