Ausgang in die Natur: In der Front raumhoher Holzfenster bei diesem Wohnhaus in Küttigen führt eine Fenstertür auf die Terrasse und in den Garten hinaus. Bild Michael Meuter, Lignum.

Holzfenster

Die Natur setzt den richtigen Rahmen

 

 

Fensterrahmen aus Holz schneiden unter dem zunehmend wichtiger werdenden Energie-Aspekt hervorragend ab: Denn das Material Holz hat die kleinste Wärmedurchgangszahl aller üblichen Fenstermaterialien und zeigt deshalb schon von Natur aus eine hohe Dämmwirkung.

 

Die Vielfalt der Holzarten, die für Fenster in Frage kommen – bei uns sind es Fichte, Tanne, Kiefer/Föhre, Lärche, Douglasie, aber auch Eiche, Edelkastanie und Nussbaum – schafft eine authentische Erscheinung in vielen Varianten. Dazu kommt, dass die gestalterischen Möglichkeiten mit Holz praktisch unbegrenzt sind.

 

Ganz gleich, welche Vorgaben aus konstruktiven oder ästhetischen Beweggründen gemacht werden, ob der Denkmalschutz etwas Besonderes in Form und Teilung vorschreibt oder der Bauherr sich solches wünscht: Holz kann’s. Vom schlichten Fensterflügel bis zu profilierten Ausführungen in gleichen Holzarten wie Boden oder Wand ist alles in bester Qualität möglich. Auch anspruchsvolle Ecklösungen oder grossformatige Wandöffnungen lassen sich mit Holz wirtschaftlich und technisch einwandfrei herstellen.

Lange Lebensdauer inbegriffen

 

Dass dies so ist, ist nicht zuletzt das Verdienst der hiesigen Säger und Holzfensterproduzenten. Denn Schweizer Fensterkanteln sind Vollholzkanteln und zuverlässig getrocknet. Das bedeutet für den Fensterhersteller einheitlich hohe Güte und problemlose Verarbeitung. Das kommt am Ende 1:1 dem Bauherrn zugute, der ein erstklassiges Produkt erhält.

 

Unter der richtigen Pflege – dazu gehört der periodische Neuanstrich, der bei naturbelassenen Fenstern alle 5–6 Jahre, bei deckend gestrichenen Fenstern nach 10–15 Jahren fällig ist – hat das Holzfenster eine Lebenserwartung von hundert Jahren und mehr. Und erleidet es in dieser Zeit einmal einen Schaden, so lässt es sich selbst nach langjähriger Nutzung leicht und vor allem erschwinglich reparieren oder restaurieren.

 

Technische Innovationen steigern die Lebensdauer von Holzfenstern zusätzlich. So etwa der Verbund von Holz und Glas: Bei dieser Neuentwicklung übernimmt das Glas den Witterungsschutz des Holzes.

Beinahe unschlagbar: Kombination Holz-Metall

 

Besonderen Anklang finden in der Schweiz Fenster, welche das Rahmenmaterial Holz mit einem Wetterschutz aus Metall verbinden. Dafür wird meist Aluminium gewählt. Es weist aussen das Wasser ab und hält so die Unterhaltsaufwendungen tief, während innen das Holz für ein gutes Wohngefühl sorgt. Die Kombination der beiden Materialien ergibt ein besonders langlebiges Fenster mit guten technischen und ökologischen Eigenschaften. Die Marktanteile dieser Variante steigen seit Jahren.

 

Die Kombination von Holz und Metall im Fensterbau ist nicht neu. Die Anfänge dieser Fensterkonstruktion gehen auf die sechziger Jahre zurück. Noch heute sind Fenster von damals im Einsatz. Sie zeigen kaum Alterserscheinungen und bieten weiterhin eine hervorragende Wohnqualität. Die Fensterkonstruktionen wurden aber in der Zwischenzeit laufend weiter verbessert und den neuen Bedürfnissen immer wieder angepasst, insbesondere bei der Wärme- und Schalldämmung. Hier nehmen Holz-Metall-Fenster heute eine Spitzenposition ein.

 

Das nachfolgende PDF fasst die besten Gründe für Holzfenster in einem übersichtlichen Flyer zusammen.