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Viel Abwechslung dank Holz für die Jungmannschaft auf einem Spielplatz in Zürich. Bild Michael Meuter, Lignum.

Kinderspielgeräte im Garten

 

Turnen nach Lust und Laune

 

 

Kinder wollen zwei Dinge vor allem: spielen und sich bewegen. Holz-Spielgeräte im Garten, von der einfachen Schaukel über die Rutsche bis zum Kletterturm, helfen Kindern dabei, ihre Beweglichkeit zu entwickeln. Vor allem aber machen sie Kindern Spass.

 

Die meisten fixfertigen Holz-Spielgeräte für den Aussenbereich werden druckimprägniert angeboten. Das Angebot an Ausführungen in unbehandeltem Holz – meist Lärche – ist um einiges kleiner und zudem preislich teurer. Die Druckimprägnierung schützt das Holz im Freien vor der allgegenwärtigen Nässe, sei es durch Regen und Schnee oder Feuchte aus dem Erdreich. Die Salze, die das Holz nach der Imprägnierung vor Verwitterung schützen, sind darin fest gebunden und praktisch nicht auslaugbar.

 

Es gibt jedoch grosse Unterschiede in der Verlässlichkeit der Behandlung. Wer sichergehen will, dass die Imprägnierung bezüglich Dauerhaftigkeit hält, was sie verspricht, fragt nach Produkten, deren Holz ein Lignum-Gütesiegel für die Druckimprägnierung trägt. Übrigens: Druckimprägniertes Holz ist in der späteren Entsorgung kein Sondermüll – man kann es in die Kehrichtverbrennungsanlage geben.

 

Vergnügen ohne Fallen

 

Wichtig sind bei Spielgeräten Aspekte der Benutzungssicherheit. Kinder sollen zwar lernen, mit beschränkten Risiken umzugehen, dazu muss man die Gefahren für sie aber auch tatsächlich begrenzen. Gemäss Untersuchungen der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) sind Kinder bis fünf Jahre besonders unfallgefährdet.

 

Wichtige Grundsätze für einen sicheren Spielplatz sind eine Abgrenzung zur Strasse, die Trennung von Angeboten für verschiedene Altersklassen und regelmässige Kontrolle und Wartung der Geräte. Diese müssen fest mit dem Untergrund verbunden werden; Ecken und Kanten sind zu runden und Oberflächen so zu glätten, dass sie nicht absplittern. Schrauben und Nägel an den Geräten dürfen keinesfalls vorstehen, und im Fallbereich ist darauf zu achten, dass nichts Hartes oder Scharfkantiges herumliegt.

 

Unter einem Spielgerät braucht es einen falldämpfenden Bodenbelag, der je nach Fallhöhe verschieden ausgestaltet werden muss. Holz kann auch hier wieder zum Zug kommen: in Form von Rinden- oder Holzschnitzeln, die mindestens 40 cm tief eingestreut werden. Nicht zu vergessen ist dabei die Drainage mit einer darunter liegenden Kiesschicht, die zum Beispiel mit einem Vlies abgedeckt wird.