Aufstocken – Raum schaffen, wo der Platz unbegrenzt ist

Eins obendrauf mit Holz

 

 

Wer gern mehr Platz zur Verfügung hätte, aber kein Land, um einfach anzubauen, wird über kurz oder lang eine Aufstockung ins Auge fassen. Holz erweist sich dabei als Material der Wahl: Dank geringem Eigengewicht vermeidet es statische Probleme aus dem baulichen Zusatz zur bestehenden Substanz.

 

Der Besitzer eines Wohnhauses hat Wünsche, aber auch Sorgen: Ein Atelier, ein Büro, ein Gästezimmer wären schön. Bloss: das Haus mit seinen eh schon eher kleinen Räumen ist nicht weiter unterteilbar, wenn man sich das Leben in den eigenen vier Wänden nicht unmöglich machen will, und für einen Anbau ist der Garten schlicht zu klein geraten.

 

Oder: Ein Unternehmer stellt fest, dass er seinen Produktionsbetrieb unbedingt um einen Showroom ergänzen sollte, da die Kunden zunehmend nach lebendiger Anschauung, die Fachhändler seiner Produkte nach Schulungsmöglichkeiten vor Ort rufen.

 

Oder: Die Besitzerin einer Liegenschaft im Zentrum einer aufstrebenden Kleinstadt könnte an der hervorragenden Lage trotz der andernorts allgemein herrschenden Flaute im Büromarkt locker noch mehr Fläche vermieten, denn alle suchen genau hier etwas – allein, im Stadtzentrum ist jeder verfügbare Quadratzentimeter bereits bebaut. Ihnen allen kann Holz einen pfiffigen Ausweg anbieten: mit einer Aufstockung im Rahmenbau.

 

Mit Leichtigkeit Höhe gewinnen

 

Die bestehende Tragstruktur vermag es in der Regel ohne weiteres zu verkraften, wenn ein Haus um ein Stockwerk zulegt – sofern man Holz als Baumaterial wählt. Denn im Gegensatz zu einer massiven Bauweise belastet die neue Etage die bereits gebaute Struktur kaum.

 

So kann Holz bei Aufstockungen die ganze Palette seiner weiteren Vorteile in die Waagschale werfen: die rationelle Fertigung, welche den Holzbau preislich wettbewerbsfähig macht, eine enorm kurze Bauzeit im Vergleich zum Massivbau und auf Anhieb hervorragende Werte bezüglich der Energieeffizienz. Denn der Holzbau ist mit seinen im Werk vorgefertigten mehrschichtigen Wandaufbauten und Passgenauigkeit auf den Millimeter dank CNC-gesteuerter Maschinen führend in der Umsetzung der Zukunftsstandards Minergie und Minergie-P.

 

Nicht unwichtig ist auch, dass im Holzrahmenbau eine optimale Relation von umbautem Raum und Nutzfläche resultiert: denn Tragkonstruktion und Wärmedämmung liegen in derselben Ebene.

 

Verkleiden nach Belieben

 

Kommt dazu, dass das Naturprodukt Holz nachwächst, von Haus aus eine Menge Kohlendioxid bindet und nur mit minmaler grauer Energie aus Transport und Verarbeitung belastet ist.

 

Dass Holz unter ökologischem Aspekt das Umfeld weit hinter sich lässt, heisst im übrigen nicht, dass eine Aufstockung im Holzbau das zur Verwendung gekommene Material erkennen lassen muss: Selbstverständlich ist es möglich, die im Rahmenbau gefertigte Struktur nach Belieben zu verkleiden – sei es, um damit das Neue vom Alten abzuheben oder es umgekehrt in seiner Erscheinung daran anzugleichen.

 

Dafür steht neben einer Holzschalung ein breites Spektrum bereit: zum Zug kommen kann Klassisches wie Verputz, Metall, Eternit, Stein oder aber Trendiges wie Glas, Polykarbonat oder Fiberglas.

 

Die nachfolgend zum Download angebotene Lignum-Broschüre zeigt 22 gelungene Beispiele von Aufstockungen aus der ganzen Schweiz.