Sukkurs für Nadelholz aus Bundesbern
Nationalrätin Sylvia Flückiger-Bäni (SVP/AG) hat am 28. September einen parlamentarischen Vorstoss lanciert, der vom Bundesrat fordert, die ‹bisherige Politik der Nadelholzverdrängung aus dem Mittelland› zu ändern.
Hintergrund ist die seitens der Wissenschaft geäusserte Befürchtung, dass klimatische Veränderungen den Schweizer Wald wirtschaftlich künftig empfindlich treffen könnten, wenn weniger ertragreiche Laubbäume Fichte und Tanne als Ertragspfeiler der Wald- und Holzwirtschaft ins Alpen-Reduit zwingen (Lignum Journal online vom 25.9.2012 sowie vom 12.10.2012).
Die Interpellantin fragt den Bundesrat an, ob er sich dessen bewusst sei, dass Nadelholz vor allem im Hausbau einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung klimapolitischer Ziele leiste, und will wissen, ob die Landesregierung der Ansicht sei, dass Nadelholz weiterhin über kurze Wege beschafft werden solle. Sie fordert, die Nadelholzverdrängung im Mittelland zu stoppen und die Waldbesitzer zur Pflanzung der klimaresistenteren Douglasie anzuhalten, damit der Nadelholzanteil wieder steigt.
Link Interpellation Flückiger-Bäni 12.3948 ‹Massnahmen gegen Wertverlust im Wald›
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