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Dachausbau mit Holz

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04. 10. 2012 12:00 Alter: 231 Tag(e)

Netzwerk ‹S-WIN› soll Kräfte der Schweizer Holzforschung bündeln

Die Mitgliederversammlung der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Holzforschung SAH hat am 26. September beschlossen, die SAH statutengemäss aufzuheben und dem Zusammenschluss mit dem ‹Netzwerk Holz› zu einem neuen Verbund unter dem Namen ‹Swiss Wood Innovation Network› S-WIN zuzustimmen. Zeitgleich hat das ‹Netzwerk Holz› dem Zusammengehen zugestimmt. Die S-WIN-Gründungsversammlung ist auf den 10. Dezember angesetzt, so dass S-WIN ab 2013 aktiv werden könnte.

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Holzforschung SAH entstand 1958 auf Initiative der damaligen eidgenössischen Forstdirektion als Verein. Sie verknüpft die Institutionen der Holzforschung, die Planer im Holzbau und die Anliegen der Unternehmen in der Holzkette. Die SAH arbeitet mit Branchenverbänden und verschiedenen Behörden zusammen. Geschäftsstelle und Sekretariat sind der Lignum in Zürich angegliedert.

 

Das ‹Netzwerk Holz› mit Sitz an der Berner Fachhochschule in Biel wurde im Jahr 2000 als nationales Kompetenznetzwerk der KTI gegründet und ist seit 2008 als F+E-Konsortium der Kommission für Technologie und Innovation KTI anerkannt. Es fördert Innovationen und schafft die Voraussetzungen für die Entwicklung von zukunftsorientierten, konkurrenzfähigen Produkten und Prozessen in der Wertschöpfungskette Forst/Holz. Der Beirat des Netzwerks Holz setzt sich aus 20 namhaften Vertretern der Schweizer Wirtschaft, der Verbände, des BAFU sowie der Forschungsinstitutionen in Deutschland und Österreich zusammen.

 

Ambitionierte Ziele

 

Bereits seit Beginn des Jahres 2011 ist der seitens Holzforschung und -wirtschaft gewünschte Zusammenschluss der beiden Institutionen in Planung. Die Verknüpfung soll helfen, hochgesteckte Ziele zu erreichen: S-WIN will die ganze Wertschöpfungskette Forst und Holz abdecken und erster Ansprechpartner für den Bereich Forschung sein. Am 19. Oktober wird die KTI über die Mitfinanzierung des neuen Netzwerks beschliessen.

 

Die Organisation will sich als national und international bekannter Kontaktpunkt etablieren. Als wichtigstes strategisches Ziel wird die Stärkung der Schweizer Forst- und Holzwirtschaft genannt. S-WIN sieht sich als Informationsplattform für Aktivitäten in der Grundlagen- sowie der angewandten Forschung und Entwicklung. Dabei zielt sie auf ergebnisorientierten Wissens- und Technologietransfer, will vermitteln zwischen Wirtschaft, Forschung und Lehre und innovative F+E-Projekte initiieren. Auf diese Weise will sie die Forschungsstrategie der Wertschöpfungskette Holz mitgestalten.

 

Effiziente Struktur

 

Das ‹Swiss Wood Innovation Network› baut auf assoziierten und aktiven Mitglieder auf. Es soll einen Vorstand von maximal zwölf Mitgliedern erhalten und eine Geschäftsstelle für ihre Aktivitäten etablieren, die ihren Sitz an der ETH Zürich haben soll.

 

Im Vorstand werden Hochschulen, Fachhochschulen und Wirtschaft vertreten sein. Ein ‹Think Tank› mit ausgewiesenen Fachpersonen aus Forschung und Entwicklung im Ausland sowie relevanten Branchenexternen und Exponenten aus der Schweizer Wirtschaft begleitet auf Vorstandsebene die Tätigkeiten.

 


Links www.holzforschung.ch | www.netzwerkholz.ch