Leerwohnungsziffer stagniert auf tiefem Niveau
In der Schweiz standen per 1. Juni 2012 lediglich 38920 oder 0,94% aller Wohnungen leer – prozentual ebensoviel wie 2011. Unter den Grossregionen verzeichneten Zürich und der Espace Mittelland eine Abnahme der Leerwohnungsziffer. In den übrigen Grossregionen stiegen die Leerstände im Vergleich zum Vorjahr an.
In siebzehn Kantonen erhöhten sich die Leerstände. Die Leerwohnungsziffer stieg in fünfzehn Kantonen an, am stärksten im Kanton Nidwalden (von 1,00 auf 1,57%). Den grössten Rückgang meldete der Kanton Appenzell Ausserrhoden von 1,99% auf 1,67% Prozent. Die höchste kantonale Leerwohnungsziffer war mit 1,98% im Kanton Solothurn zu beobachten, die tiefste im Kanton Genf mit 0,33 %.
Am Stichtag 1. Juni 2012 wurden 4740 leerstehende Einfamilienhäuser gezählt. Das sind 170 Einheiten oder knapp 4% mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der unbewohnten Neuwohnungen stieg innert Jahresfrist um 90 Einheiten oder knapp 2% an. Insgesamt standen am Stichtag 4960 Neuwohnungen leer.
Am Stichtag waren in der Schweiz 30920 Mietwohnungen unbewohnt. Damit erhöhte sich der Leerwohnungsbestand bei den Mietwohnungen im Vergleich zum Vorjahr leicht um 100 Einheiten. Die Zahl der leerstehenden und zum Kauf angebotenen Wohnungen stieg innert Jahresfrist um 410 Einheiten oder 5% auf insgesamt 8010 Einheiten.
Gegenüber dem Vorjahr standen mehr Zwei-, Drei- sowie Vierzimmerwohnungen und vor allem Wohnungen mit sechs und mehr Zimmern leer (+15,9%). Die meisten Leerwohnungen haben vier (11950 Einheiten) und drei Zimmer (11510 Einheiten).
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