15. 05. 2017 00:00 Alter: 16 Tag(e)

Schweizer sind für Klimaschutz und erneuerbare Energien

81% der Schweizerinnen und Schweizer unterstützen den Beschluss von Bundesrat und Nationalrat, bis 2030 die Treibhausgasemissionen um 50% zu senken. Ginge es nach den Konsumentinnen und Konsumenten, würde der Strommix im Jahre 2030 zu 81% im Inland produziert werden und aus 87% erneuerbaren Energien bestehen. Dies zeigt das 7. ‹Kundenbarometer erneuerbare Energien› von Ende April aus dem Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen.

Im Gebäudebereich stossen klimaschonende Investitionen bei der Bevölkerung auf Interesse. So würden 69% der Mieterinnen und Mieter lieber in einem Haus mit Solaranlage als in einem Haus ohne Solaranlage wohnen. 72% der Befragten würden es begrüssen, wenn ihre Bank auf dem eigenen Dach eine Solaranlage installieren würde. Und 61% der Befragten könnten sich vorstellen, sich an der Finanzierung einer gemeinschaftlichen Solaranlage zu beteiligen. 41% der Befragten sehen im Klimaschutz eine Marktchance für den Wirtschaftsstandort Schweiz, indem klimafreundliche Technologien für den Export entwickelt werden.

 

Soll die Schweiz künftig Strom importieren oder im Inland produzieren? Ginge es nach den Konsumentinnen und Konsumenten, würde der Strommix im Jahre 2030 zu 81% im Inland produziert werden und aus 87% erneuerbaren Energien bestehen. Die Daten zur Stromkennzeichnung im Jahr 2015 zeigen, dass Strom aus Schweizer Steckdosen derzeit erst zu 58% aus erneuerbaren Energien stammt: zu 53% aus Grosswasserkraft und zu rund 5% aus Fotovoltaik, Wind, Kleinwasserkraft und Biomasse. 21% stammen aus Kernenergie und knapp 2% aus Abfällen und fossilen Energieträgern. Für 19% des gelieferten Stroms sind Herkunft und Zusammensetzung nicht überprüfbar.

 

Die Kenntnisse der Konsumentinnen und Konsumenten in Energiefragen sind gemäss den Ergebnissen des neusten Kundenbarometers Erneuerbare Energien nicht besonders solide. 52% der Befragten wissen nicht, dass die CO2-Lenkungsabgabe über die Krankenversicherung an die Bevölkerung zurückerstattet wird. Die grösste Wissenslücke besteht im Hinblick auf die Importabhängigkeit: Lediglich 4% der Befragten wissen, dass 75% des Schweizer Energieverbrauchs (Wärme, Strom, Treibstoffe) heute durch Importe gedeckt werden, die übrigen 96% unterschätzen die Auslandabhängigkeit.

 


Link Kundenbarometer erneuerbare Energien

 

 

 

 

 


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