06. 02. 2017 00:00 Alter: 52 Tag(e)

Madame Tussaud auf Tournee für Schweizer Holz

Zum Aufrichtfest für die neue Besäumerhalle der Brühwiler Sägewerk und Fensterholz AG fand sich Ende Januar ein ganz besonderer Gast in Wiezikon ein: Marie Tussaud, Gründerin des weltberühmten Wachsfigurenkabinetts in London. Ihre vom Zürcher Künstler Inigo Gheyselinck für die Kampagne #WOODVETIA lebensecht aus Holz nachgebildete Figur war ein Höhepunkt des Anlasses.

 

Begeisterung für Schweizer Holz

Oben: Geschäftsführerin Maria Brühwiler (links) und ihr Vater Armin Brühwiler als Liegenschaftsinhaber sind sichtlich stolz auf die Auszeichnung ihres Hallenneubaus mit dem ‹Herkunftszeichen Schweizer Holz›. Mitte: Beim Apéro liess sich der Bau von innen in Augenschein nehmen. Unten: Die Gäste der Aufrichte in Wiezikon liessen sich nicht zweimal bitten: Allenthalben wurden die Handys gezückt, um Selfies mit Madame Tussaud zu knipsen. Ausserdem entstand ein Gruppenbild ‹mit Dame›, das wohl in die Annalen des Betriebes eingehen wird.

Bilder Matthias Sauter, Wiezikon

 

 

Am Morgen vor dem Aufrichtfest in Wiezikon wurde eine grosse Holzbox angeliefert. Daraus entstieg die berühmte Gründerin des Wachsfigurenkabinetts in London – Madame Tussaud, geschnitzt aus Berner Winterlinde. Diese Figur war die erste einer ganzen Serie berühmter Schweizer Persönlichkeiten, welche die Aktion #WOODVETIA für mehr Schweizer Holz überall im Land unter die Leute bringt. Armin Brühwiler stellte die im Januar angelaufene Kampagne vor.

 

Die Grande Dame der Wachskunst hat zeitlebens beteuert, sie sei in der Mutzenstadt zur Welt gekommen. Die Geschichtsforschung hat dies zwar als Flunkerei enttarnt, doch Kinderjahre hat Marie Tussaud wohl tatsächlich in Bern verbracht. Ihre lebensecht gearbeitete Skulptur wird ein ganzes Jahr in der Schweiz für den Rohstoff Schweizer Holz Werbung machen. Wiezikon war eine ihrer ersten Tournee-Stationen nach der Enthüllung in Bern vom 12. Januar.

 

Halle aus Schweizer Holz

 

Die Botschafterin der Aktion #WOODVETIA reiste mit gutem Grund in den Thurgau: Das Familienunternehmen Brühwiler Sägewerk hat seine neue Produktionshalle nämlich praktisch vollständig aus Schweizer Holz errichtet. Im neuen Gebäude nimmt voraussichtlich im März eine Besäumanlage den Betrieb auf. Hier werden dann rohe Bretter zu Latten und Halbfabrikaten weiterverarbeitet. Zu einem späteren Zeitpunkt kann die bestehende Anlage durch eine Trennbandsäge erweitert werden.

 

Insgesamt wurden für die 25 x 35 m messende Halle 123 m3 Holz eingesetzt. Davon stammen 91,6% aus dem Schweizer Wald. Dafür hat der Neubau das ‹Herkunftszeichen Schweizer Holz› erhalten. Das Konstruktions- und Fassadenholz ist im Kanton Thurgau verarbeitet  worden. Neben dem Sägewerk Brühwiler waren Baumgartner AG Holzbau aus Ettenhausen und August Brühwiler AG aus Balterswil in den Bau involviert – beides Firmen aus der Region.

 


Links www.holz-bois-legno.ch | www.woodvetia.ch | www.fensterholzag.ch

 

 


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