Swissbau 2018: ‹Collaboration› für das Holz

Der Holz-Auftritt an der Swissbau 2018 wird von Lignum, Holzbau Schweiz und der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau gemeinsam realisiert, unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU im Rahmen des Aktionsplans Holz. Holz zeigt doppelt Präsenz: auf der Veranstaltungs- und Netzwerkplattform ‹Swissbau Focus› sowie im ‹Swissbau Innovation Lab›, einer Sonderschau zur digitalen Transformation der Baubranche.

Schweizer Holz an der Swissbau
Erleben Sie an der Swissbau 2018 das beeindruckende Holzfiguren-Ensemble der Aktion #WOODVETIA für mehr Schweizer Holz. Die grossen Schweizer Persönlichkeiten in verschiedenen Holzarten aus unseren Wäldern wurden vom Künstler Inigo Gheyselinck hergestellt. Im Bild der erste Auftritt des Ensembles in Bern im November 2017.
Bild Bruno Augsburger, Zürich, für #WOODVETIA
 
Beiträge zum Thema Holz im ‹Swissbau Focus› Halle 1 Süd
16. Januar 2018 | Vom guten Holzbau zur hochwertigen Publikation
17. Januar 2018 | Swissbimlibrary: ‹Bessere Daten – bessere Entscheidungen – bessere Bauten›
18. Januar 2018 | BIM und Bauen 4.0: ‹Serie 1 vs. Prototyp – wie Wissen aus Planung und Ausführung zusammenkommt›
18. Januar 2018 | Ja zum Energiegesetz – Bedeutung für den Gebäudepark Schweiz?
18. Januar 2018 | Hoch hinaus mit Holz
18. Januar 2018 | Solarwirtschaft – Marktvorteile durch Fachkompetenz
18. Januar 2018 | Vorgehen bei Ausschreibungen mit Schweizer Holz für öffentliche und private Bauten
19. Januar 2018 | Städtische Architektur mit Holz – kosteneffizient, ressourcenintelligent, sozialkohärent
19. Januar 2018 | Hochschulbildung 2030: Die Bauplanung verändert sich – und die Bildung?
19. Januar 2018 | Swissbimlibrary: ‹Bauteil- und Produktdeklaration bei Bauen 4.0›
20. Januar 2018 | Die Natur plant mit – Bauen mit Naturgefahren
Detailinformationen zu den  gelisteten Veranstaltungen finden sich via Lignum-Agenda.

 

 

 

Die grösste Baumesse der Schweiz bringt alles zusammen. Unter dem Motto ‹Collaboration – alle zusammen oder jeder für sich?› steht 2018 das Zusammenwirken des grossen Gefüges von Akteuren der Schweizer Bauwirtschaft im Zentrum. Dazu werden wiederum rund 100000 Besucher erwartet. Wie schon vor zwei Jahren ist der Besucherpavillon in Buchenholz zentral beim Eingang der Halle 1.0 Süd präsent und dient ebenerdig als lnformationsbereich für Besucher.

 

‹Swissbau Innovation Lab›

 

Die Sonderschau macht die Chancen der digitalen Transformation in der Bauwirtschaft erleb- und begreifbar. Dabei fördert sie die Vernetzung aller Marktteilnehmer und bringt alle am Bauprozess Beteiligten aus Planung, Bau, Nutzung und Betrieb zusammen.

 

Der Beitrag der ‹Collaborateure› für das Holz am Innovation Village ist, den Besuchern das ‹digitale Bauen› anhand einer zumindest im Bauen mit Holz heute schon zum Alltag gehörenden, vereinfachten, aber erlebbaren Prozesskette vorzuführen. Bei interaktiven Rundgängen im iRoom lässt sich diese digitale Welt anhand von Digital Use Cases hautnah erleben, z.B. wie Gebäude in Holz in naher Zukunft geplant, gebaut, genutzt und betrieben werden.

 

‹Swissbau Focus›

 

Seit der Lancierung vor sechs Jahren hat sich ‹Swissbau Focus› zu einem Netzwerk- und Veranstaltungsplattform von hoher Relevanz entwickelt, wo Baubranche, Politik, Wirtschaft, Medien und Behörden aufeinandertreffen. Doch die Zusammenarbeit ist um so herausfordernder, je komplexer die Prozesse und je höher die Ansprüche sind. Man arbeitet Hand in Hand – selbst dann, wenn man in Konkurrenz zueinander steht.

 

‹Collaboration› heisst das Schlagwort. Erfolgreich sind jene, die das Zusammenspiel von Planung, Bau und Nutzung als Ganzes sehen, es auf die baukulturellen, ökologischen und ökonomischen Faktoren hin analysieren und entsprechend handeln. Die ‹Collaboration› für das Holz trägt über die gesamte Messedauer zu diesem reichhaltigen Veranstaltungsprogramm bei (siehe obenstehende Liste).

 

Die Lounge der ‹Collaborateure› für das Holz

 

Lignum, Holzbau Schweiz und die Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau betreiben gemeinsam eine grosszügig gestaltete Lounge, welche Platz für den direkten Austausch in Musse bietet. Dazu werden alle 20 Statuen der Aktion #WOODVETIA für mehr Schweizer Holz versammelt – eine einmalige Gelegenheit, um mit der geballten Ladung Schweizer Geschichte in Form der aussergewöhnlichen Skulpturen aus Schweizer Holz in direkten Kontakt zu treten.

 

Im Mittelpunkt der von der Wald- und Holzbranche und dem Bundesamt für Umwelt BAFU lancierten Sensibilisierungskampagne #WOODVETIA stehen lebensgrosse Figuren von bedeutenden Schweizer Persönlichkeiten. Der Zürcher Künstler Inigo Gheyselinck hat die Figuren unter Einbezug verschiedener Partner aus der Wald- und Holzbranche geschaffen. Sie wirken so verblüffend echt, dass sie die Betrachterinnen und Betrachter sofort in ihren Bann ziehen.

 

Die Figuren wurden aus einem Baum hergestellt, der aus der Region stammte, in der die jeweilige Persönlichkeit gelebt oder gewirkt hat. Die Figuren repräsentieren damit auch die Vielfalt von Schweizer Hölzern. Die verwendeten Bäume standen bereits zu Lebzeiten der abgebildeten Personen im Wald. Das Holz ist demnach zum Teil mehrere hundert Jahre alt. Dadurch veranschaulicht #WOODVETIA auch die historische Dimension des heimischen Werkstoffs.

 


Links www.swissbau.ch | www.woodvetia.ch | www.holzbau-schweiz.ch | www.ahb.bfh.ch