Obwaldner Kantonalbank erstellt Holzbau als Hauptsitz

Die Obwaldner Kantonalbank hat sich für einen fünfgeschossigen Holzbau als neuen Hauptsitz in Sarnen entschieden. Gebaut wird er von der Sarner Seiler Linhart Architekten AG.

Neubauprojekt Hauptsitz Sarnen der Obwaldner Kantonalbank
Visualisierungen Architekten/OKB

 

 

Für den Neubau ihres Hauptsitzes im Sarner Quartier Feld hat die Obwaldner Kantonalbank im Frühling einen Studienauftrag lanciert. Ende Oktober hat die Jury den Sieger bekanntgegeben. Aus den insgesamt sechs eingereichten Studien geht diejenige der Seiler Linhart Architekten AG in Sarnen als Siegerin hervor. ‹Den Entscheid hat die aus internen und externen Experten zusammengesetzte Jury einstimmig gefällt›, sagt Bankratspräsident Daniel Dillier und zeigt sich sehr erfreut darüber, dass nun die Detailplanung in Angriff genommen werden kann.

 

Der Neubau wird rund CHF 30 Mio. kosten und es der Bank ermöglichen, 160 Arbeitsplätze unterzubringen. Das Baugesuch soll im Herbst nächsten Jahres eingereicht werden und der Spatenstich gleich im Frühjahr darauf erfolgen, damit der neue Hauptsitz im Sommer 2021 bezugsbereit ist. Die siegreiche Studie hat die Jury durch ihre klare Konzeption und ein zur Bank passendes Erscheinungsbild überzeugt. Auch gewährleiste die modulare und flexible Bauweise der Innenräume einen effizienten betrieblichen Prozessablauf. Ein Atrium wird dazu beitragen, dass das Innere des Baus hell und freundlich wirkt.

 

Holzbau als Alleinstellungsmerkmal

 

Bei dem fünfstöckigen Gebäude wird es sich um eine primär aus Holz bestehende Konstruktion mit einem quadratischen Grundriss handeln. Das Material wird auch den Innenausbau prägen. Holzbau sei keine Vorgabe gewesen, sagt Marcel Brönnimann, Leiter Unternehmenskommunikation der Obwaldner Kantonalbank, auf Anfrage: ‹Die Seiler Linhart Architekten AG wusste mit einem klaren Konzept, einer kohärenten Materialisierung – wertig und bodenständig – und einer ansprechenden Gestaltung zu überzeugen.› Die Erstellungskosten des Holzbaus seien im Rahmen der vergleichenden Grobkostenschätzung wettbewerbsfähig, hält Brönnimann fest.

 

‹Der Holzbau bietet sowohl dem Kanton als auch der Obwaldner Kantonalbank einen Mehrwert. Im Kanton Obwalden sind viele Unternehmen im Holzbau tätig. Und die Holzbauweise passt ausgesprochen gut zu den Werten unserer Bank: natürlich, nachhaltig, obwaldnerisch›, erklärt Brönnimann. Im Sinne der Nachhaltigkeit und der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung für Obwalden soll soweit möglich das lokale Gewerbe berücksichtigt und einheimisches Holz verwendet werden.

 


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