Willisau: Schweizer Holz als Selbstverständlichkeit

Bei der Imprägnierwerk AG Willisau verarbeitet man nicht nur Schweizer Holz, sondern verbaut selber auch Schweizer Holz. Auch für seine dritte neue Lagerhalle hat Geschäftsführer Guido Thalmann von der Proholz Lignum Luzern Ende September die Auszeichnung ‹Herkunftszeichen Schweizer Holz› erhalten.

Sie freuen sich über die Auszeichnung der neuen Halle mit dem ‹Herkunftszeichen Schweizer Holz›: v.l.n.r. Pius Kurmann, Holzbau Willisau, Daniel Schmidiger und Guido Thalmann, Imprägnierwerk AG Willisau, Melanie Brunner, Proholz Lignum Luzern, Daniel Käser, Zaugg AG Rohrbach, Marco Ammon, Ammon Sägerei Huttwil.
Bild Imprägnierwerk Willisau

 

 

Klein aber fein ging die Feier für die Übergabe des ‹Herkunftszeichens Schweizer Holz› bei der Imprägnierwerk AG Willisau über die Bühne. Geschäftsführer Guido Thalmanns strahlte mit dem schönen Herbstwetter um die Wette, als er von Melanie Brunner, Geschäftsführerin der Proholz Lignum Luzern, die Auszeichnung für seine neue Lagerhalle entgegennehmen durfte.

 

In der neuen Halle stecken 105,9 m3 Schweizer Holz. Als Holzbauunternehmen trat Zaugg AG Rohrbach in Aktion. Das verbaute Holz lieferten Hüsser Holzleimbau AG (Bremgarten), Pius Schuler AG (Rothenthurm), Ammon & Cie Sägerei und Hobelwerk (Huttwil), allesamt akkreditierte Nutzer des ‹Herkunftszeichen Schweizer Holz›.

 

Aus Überzeugung Schweizer Holz

 

‹Dass wir mit Schweizer Holz bauen, ist für uns eine Selbstverständlichkeit›, stellte Guido Thalmann klar. Es ist bereits die dritte Halle, die er zu 100% mit Schweizer Holz erstellt hat, und ein weiteres Bauprojekt ist bereits in Planung – auch dann wird er Holz aus der Region einsetzen. Das hat für ihn einen guten Grund: ‹Die Säger und Hobelwerke aus der Region sind unsere Kunden. Indem wir bei ihnen das Holz einkaufen, stärken wir die lokale Holzkette, und die Wertschöpfung bleibt in der Region.›

 

Guido Thalmann macht nur Kompromisse, wo es nicht anders geht. ‹Bei den Holzmasten und Pfählen bekommen wir nicht den ganzen Rohstoff in der Schweiz und sind auf Importe angewiesen›, erklärt Guido Thalmann. Dass das Bauen mit Schweizer Holz teurer sein soll, lässt er nicht gelten. ‹Durch bauliche Massnahmen haben wir den Mehrpreis mehr als kompensiert, und die neue Halle aus Schweizer Holz erfüllt unsere Ansprüche optimal.›

 


Links www.impraegnierwerk.ch | www.holz-bois-legno.ch