01. 02. 2016 00:00 Alter: 205 Tag(e)

Basel: 2000-Watt-Wohnen in der ‹Schorenstadt›

Die Holzbau-Wohnsiedlung ‹Schorenstadt› ist gemäss den Kriterien der 2000-Watt-Gesellschaft konzipiert und nach dem Gebäudestandard Minergie-P-Eco zertifiziert. Sie ermöglicht nachhaltiges, natürliches Wohnen in Zentrumsnähe von Basel.

 

‹Schorenstadt›, Basel, 2015

Bauherrschaft: Implenia Schweiz AG, Modernisation & Development AG, Basel

TU/Bauleitung:  Implenia Schweiz AG, Buildings Nordwest, Basel

Architektur: Burckhardt + Partner AG, Basel (Phasen SIA: 3.1–5.3)

Holzbauingenieur: Pirmin Jung Ingenieure für Holzbau AG, Rain

Holzbau: Implenia Schweiz AG, Rümlang

Bild Tom Bisig, Basel | Lignum-Holzbulletin 117/2015

 

 

Die Überbauung setzt sich aus vier aneinandergereihten Stadthäuserzeilen und zwei Mehrfamilienhäusern mit Eigentumswohnungen zusammen. Insgesamt stehen sechs Atelierhäuser, vier Patiohäuser, drei Gartenzimmerhäuser, 30 Stadthäuser sowie 22 Eigentumswohnungen in den zwei Mehrfamilienhäusern zur Verfügung. Die unterschiedlichen Typen von Reihenhäusern und Eigentumswohnungen gewährleisten ein umfangreiches Wohnungsangebot mit verschiedenen Ausbauoptionen für eine breite Bewohnerschaft.

 

Zur Erfüllung der Zertifizierung nach dem Gebäudestandard Minergie-P-Eco wurde vorwiegend Holz als Konstruktionsmaterial verwendet. Für die Massivbauteile kam teilweise Recycling-Beton zum Einsatz. Als logische Konsequenz der Holzkonstruktion haben die Architekten Holz auch als Fassadenmaterial gewählt. Die einheitliche Materialisierung und Farbgebung der Fassaden mit vorvergrauten Holzschindeln trägt wesentlich zum homogenen Erscheinungsbild der ‹Schorenstadt› bei.

 

2000 Watt konsequent umgesetzt

 

Das Untergeschoss, bestehend aus einer grossen Einstellhalle und der Unterkellerung, ist in Massivbauweise erstellt. Ab der Decke darüber bestehen die Stadthäuser und ein Mehrfamilienhaus mit Ausnahme des Fluchttreppenhauses und der Einfahrt in die Einstellhalle komplett aus Holz. Die Aussenwände sind in Holzrahmenbauweise mit integrierten Brettschichtholzstützen und tragenden, integrierten Unterzügen aus Furnierschichtholz ausgeführt.

 

Die Decken und Dächer sind als Kastenelemente ausgebildet, beim einen Mehrfamilienhaus in Holz-Beton-Verbundbauweise. Beim zweiten Mehrfamilienhaus im Süden des Areals kam eine Hybridbauweise zum Einsatz. Die Tragstruktur mit dem Dach, den Decken, den Stützen in den Fassaden und den beiden Treppenhauskernen besteht aus Stahlbeton. Nichttragende Aussenwände in Holzrahmenbauweise umhüllen diese Struktur.

 


Links Publikation im Lignum-Holzbulletin | www.schorenstadt.ch

 

 


Alle Preisträger in Wort und Bild

Rufen Sie uns an!

Holz-Wintergärten

Holz-Wintergärten